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B. Leplow (1), J. Wiemann (1)
(1) Institut für Psychologie, Martin-Luther-Universität zu Halle-Wittenberg
Hintergrund: Da die Wirksamkeit einer Botulinumtoxintherapie von der Regelmäßigkeit ihrer Anwendung abhängt, wurde eine Erhebung zu Therapietreue an 37 Patienten mit idiopathischem Torticollis spasmodicus durchgeführt. Methode: Grafische Darstellung des Erkrankungsverlaufes, schriftliche Erfassung von Beginn und Häufigkeit der Botulinumtoxintherapie, ihrer wahrgenommenen Wirk-samkeit sowie der Symptomintensität, Depressivität und krankheitsbezogenen Ängstlichkeit. Ergebnisse: Bei 7- bis 44-jährigen Erkrankungsverläufen nutzten 38% der Patienten die Botulinumtoxinbehandlung trotz persistierender Symptomatik nie oder nur zwei- bis dreimal (60% seltener als zweimal/Jahr). Symptomexazerbationen gingen mit erhöhter Depressivität und Ängstlichkeit einher, jedoch stand die Compliance in keinem Zusammenhang mit der Symptomschwere. Schlussfolgerung: Es besteht ein gravierendes Missverhältnis zwischen neurologischer Symptomatik und Compliance. Dysfunktionale Bewertungsprozesse, Depressivität und Ängstlichkeit sind die entscheidenden Faktoren und sollten in Diagnostik und Therapie der Dystonien stärkere Berücksichtigung finden.
Compliance, Botulinumtoxin, Torticollis spasmodicus, Disability, Handicap
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A. Ceballos-Baumann Nervenheilkunde 2007 26 12: 1101-1108 | ||
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Leonhard Döderlein Kinder- und Jugendmedizin 2007 7 7: 407-413 | ||
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Matthias K. Bernhard1, Mirjam Landgraf1, Nicole Beschorner2, Magdalena Wojan3, Ulrich Burkhardt4, Ilse Steinert1, Steffen Syrbe1, Andreas Merkenschlager1 Kinder- und Jugendmedizin 2007 7 4: 227-230 | ||