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Arzt-Patienten-Kommunikation in der Onkologie

Zeitschrift: Nervenheilkunde
ISSN: 0722-1541
Thema:

Psychoonkologie

Ausgabe: 2011: Heft 3 2011 (105-200)
Seiten: 144-148

Arzt-Patienten-Kommunikation in der Onkologie

J. Zwingmann (1), A. Buchholz (2), K. Reuter (3), M. Keller (1)

(1) Universitätsklinikum Heidelberg, Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik; (2) Universitätsklinikum Freiburg, Lehrbereich Allgemeinmedizin; (3) Universitätsklinikum Freiburg, Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie

Stichworte

Onkologie, Arzt-Patienten-Kommunikation, partizipative Entscheidungsfindung, KoMPASS-Kommunikationstraining

Zusammenfassung

Gute Kommunikationsfähigkeiten bei Medizinern können nicht als naturgegeben angenommen werden, auch wenn dies eine weit verbreitete Auffassung ist. Mittlerweile gibt es zahlreiche Nachweise für die Effektivität von Trainingsmaßnahmen, die auf eine Verbesserung der Arzt-Patienten-Kommunikation und eine Entlastung von onkologischen Patienten und in diesem Feld tätigen Ärzten abzielen. Dabei hat das Konzept der Patientenzentrierung in der internationalen Diskussion einen bedeutenden Stellenwert erhalten. Während in anderen europäischen Ländern Kommunikationstrainings in die fachärztliche Ausbildung integriert wurden, ist dies in Deutschland nicht der Fall. Die Deutsche Krebshilfe e. V. fördert innerhalb des Förderschwerpunktes Psychosoziale Onkologie vier Projekte, in denen unterschiedliche Aspekte der Arzt-Patienten-Kommunikation beleuchtet und trainiert werden. In diesem Beitrag wird im Anschluss an Grundlagen der patientenzentrierten Gesprächsführung, das Modell der partizipativen Entscheidungsfindung behandelt, da medizinische Entscheidungen im Behandlungsverlauf eine spezifische Anforderung an die Arzt-Patienten-Kommunikation darstellen. Im zweiten Teil des Beitrages wird das Forschungsprojekt KoMPASS vorgestellt, in dessen Rahmen ein umfassendes Kommunikationstraining für onkologisch tätige Ärzte begleitend evaluiert wird. Im Anschluss wird das Forschungsprojekt Patient als Partner in der Onkologie (PPO) skizziert, in dem ein spezifisches Fortbildungsprogramm zur partizipativen Entscheidungsfindung für onkologisch tätige Ärzte entwickelt und evaluiert wird.

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