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G. Fesl (1), H. Brückmann (1), M. Holtmannspötter (1)
(1) Abteilung für Neuroradiologie, Klinikum der Universität München, Standort Großhadern
In der Frühphase des Schlaganfalls können neben der intravenösen Lyse verschiedene endovaskuläre Methoden zur Gefäßrekanalisation eingesetzt werden. Die mechanischen Rekanalisationsmethoden haben den Vorteil, dass sie auch bei Lysekontraindikationen und nach erfolgloser i. v. Lyse verwendet werden können; das therapeutische Zeitfenster ist breiter als bei der i. v. Lyse, und es sind unmittelbar nach der Intervention deutlich höhere Rekanalisationsraten nachweisbar. Der bestehenden Diskrepanz zwischen den hohen Gefäßeröffnungsraten und dem klinischen Outcome kann entscheidend durch eine verbesserte Patientenselektion begegnet werden. Im Rahmen dieser Übersicht werden die derzeit wichtigsten Rekanalisationstherapien vorgestellt. Die aktuelle Studienlage und der Stellenwert der Behandlungsmethoden werden anhand der Hauptindikationen zur mechanischen Rekanalisation – dem Mediahauptstammverschluss, dem Carotis-T-Verschluss und der Basilaristhrombose – erörtert.
Schlaganfall, Rekanalisationstherapie, mechanische Rekanalisation, Lysetherapie
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T. Duning1, P. Kirchhof2, S. Knecht1 Nervenheilkunde 2008 27 3: 175-186 | ||
| 2. | ||
K. T. Preissner Hämostaseologie 2007 27 5: 373-377 | ||
| 3. | ||
E. Wagner-Sonntag Nervenheilkunde 2007 26 12: 1083-1087 | ||