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Tierärztliche Praxis 5/2007 Kleintiere

Fragen zum Artikel „Immunvermittelte hämo­lytische Anämie beim Hund: Therapie und Prognose”  

  1. Welche Komplikation(en) wird/werden bei Patienten mit IMHA am häufigsten beobachtet?
    Thrombembolie
  2. Welche Aussage(n) über Azathioprin ist/sind korrekt?
    Es wirkt als Antimetabolit und unterdrückt die T-Zell-Funktion.
    Durch seine Anwendung kann häufig die Glukokortikoiddosis reduziert werden.
  3. Wie lange dauert es durchschnittlich, bis ein Tier nach einer Bluttransfusion Antikörper gegen Antigene einer fremden Blutgruppe entwickelt?
    5 Tage
  4. Die standardmäßig eingesetzte immun­suppressive Dosis von Prednison beträgt
    2 mg/kg KM/Tag p. o.
  5. Welche Maßnahme führt bei anämischen Patienten nicht zu einer deutlich verbesserten Sauerstofftransportkapazität?
    Die intranasale Applikation von Sauerstoff
  6. Welcher Befund stellt bei einem Patienten mit IMHA keine Indikation für eine Transfusion dar?
    Ikterus
  7. Intravenös applizierte Immunglobuline wirken gegen eine Zerstörung der Erythro­zyten durch ...
    Bindung an die Fc-Rezeptoren der Makrophagen
  8. Beim Einsatz von unfraktioniertem Heparin zur Verhinderung einer Thrombusbildung sollte die partielle Thromboplastinzeit den vor Therapie bestehenden Wert um das _____ übersteigen.
    1,5- bis 3-Fache
  9. Zu den Faktoren, die bei Patienten mit IMHA eine Thrombusbildung beeinflussen können, gehören
    Venenkatheter
    Läsionen des Gefäßendothels
  10. Welche Aussage(n) ist/sind richtig?
    Vor allem bei Hunden mit Nierenerkrankungen ist eine Bluttransfusion mit dem Risiko einer Volumenüberladung verbunden.  


Tierärztliche Praxis 4/2007 Kleintiere

Fragen zum Artikel “Immunvermittelte hämo­lytische Anämie beim Hund: Pathophysiologie, klinische Symptome und Diagnose”

  1. Welcher Befund stellt keinen Hinweis für eine regenerative Reaktion dar?
    Das Vorliegen von Sphärozyten
  2. Wann kann auch beim Hund eine neo­natale Isoerythrolyse auftreten?
    Eine durch eine Bluttransfusion eines DEA-1.1-positiven Spenders sensibilisierte DEA-1.1-negative Hündin säugt DEA-1.1-positive Welpen.
  3. Welche Aussage in Bezug auf den Coombs-Test ist richtig?
    Der indirekte Test detektiert Antikörper gegen Erythrozyten im Serum.
  4. Unter Evans-Syndrom versteht man das gleichzeitige Auftreten einer IMHA und
    immunvermittelter Thrombozytopenie
  5. Was ist bei einem Hund mit IMHA keine mögliche Ursache für eine Leukozytose?
    Margination der Neutrophilen
  6. Was gilt nicht als Auslöser einer IMHA?
    Ulkus im Magen-Darm-Trakt
  7. Bei welcher/welchen Hunderasse(n) tritt eine IMHA häufiger auf?
    Pudel
    Collie
    Cocker Spaniel
  8. Was ist kein Hinweis auf DIG?
    Eine verminderte Konzentration der Fibrinspaltprodukte
  9. Welche Aussage(n) ist/sind richtig?
    Patienten mit IMHA können Symptome einer Polyarthritis aufweisen.
  10. Welches klinische Symptom weist bei Patienten mit IMHA auf eine intravaskuläre Hämolyse hin?
    Hämoglobinurie


Tierärztliche Praxis 2/2007 Kleintiere

Fragen zum Artikel „Samengewinnung, -konservierung und künstliche Besamung beim Hund“

  1. Welche Anforderungen muss Rüdensperma erfüllen, wenn es zur Kryokonservierung vorgesehen ist?
    mindestens 75% vorwärtsbewegliche sowie maximal 20% morphologisch veränderte Spermien
  2. Welche Aussage ist korrekt?
    Das Präputium sollte bei manueller Stimulation frühzeitig bis hinter den Bulbus glandis gelagert werden, um negative Erfahrungen und Schmerzen des Rüden zu vermeiden.
  3. Welcher labordiagnostische Parameter erlaubt die Differenzierung zwischen einer echten Azoospermie und einer Azoospermie aufgrund unvollständigen Ablaufs der zur Ejakulation führenden Reflexkette?
    Alkalische Phosphatase
  4. Wann ist der Einsatz von Frischsperma gerechtfertigt?
    Bei erworbener Impotentia coeundi
  5. Bei der Herstellung von
    Tiefgefriersperma kann auf einen Antibiotikazusatz verzichtet werden.
    Tiefgefriersperma sollte der Verlust an Vorwärtsbeweglichkeit nach dem Auftauen nicht über 20% liegen.
  6. Welche Aussage ist korrekt?
    Die Lagerung von Tiefgefriersperma muss bei –196 °C in flüssigem Stickstoff erfolgen.
  7. Die auf 12 bis 24 Stunden herabgesetzte Überlebensdauer kryokonservierter Sper­mien im weiblichen Genitale
    erfordert eine optimale Deckzeitpunktbestimmung mit quantitativer Erfassung von Progesteron.
  8. Bei der künstlichen Besamung mit Tiefgefriersperma
    sollte eine Besamungsdosis aus mindestens 150 x 106 vorwärtsbewegli­cher Spermien bestehen.
  9. Welche Aussage ist richtig?
    Die Durchführung der künstlichen Besamung erfordert – insbesondere aufgrund der besonderen anatomischen Gegebenheiten von Pseudozervix sowie Zervix – Übung und Geduld.
  10. Bei der Samengewinnung mittels Masturbation
    ist es für spätere erneute Absamungen ratsam, die Reflexkette nicht vorzeitig abzubrechen.
    wird darauf geachtet, dass selektiv die spermienreiche Fraktion aufgefangen wird.