Ein Schattauer-Buch im Olymp der Psycholiteratur

Marcel-Reich Ranicki kürte zu Beginn des 21. Jahrhunderts den Kanon der deutschen Belletristik: eine Auswahl der Meisterwerke dieses Genres. Nun gibt es einen solchen Kanon auch für die Highlights der Bücher zum Thema Psychotherapie.

Stuttgart, Juni 2009 - Der Wiener Professor Alfred Pritz, Dozent an der Sigmund Freud PrivatUniversität und Präsident des Weltverbandes für Psychotherapie, kürt in seinem Buch „Einhundert Meisterwerke der Psychotherapie. Ein Literaturführer“ (Springer-Verlag, Wien 2008) die 100 besten Publikationen der Psychotherapie.

Er präsentiert das Schattauer- Buch Öffnet externen Link in neuem Fenster„WIR: Psychotherapeuten über sich und ihren ‚unmöglichen’ Beruf“ der Herausgeber Otto F. Kernberg, Birger Dulz und Jochen Eckert (Schattauer-Verlag, Stuttgart 2005) neben Standardwerken und Bestsellern von Gaetano Benedetti, John Bowlby, Paul Watzlawick, Melanie Klein bis Donald Winnicott. Aus 374 für den Kanon empfohlenen Büchern wählte Pritz die lesenswertesten aus. Dabei unterstützen ihn 30 Psychotherapeutinnen und  -therapeuten.

Über „WIR“ ist in dem Literaturführer der Psychotherapie folgendes zu lesen:„Es ist ein kritisches Buch mit sehr unterschiedlichen Texten von sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten, betroffen machend, aber auch erhellend und vor allem ehrlich.
[…] Es existiert sehr wenig Literatur über den Beruf, den Sigmund Freud einen ‚unmöglichen’ nannte. Die Herausgeber und die Autoren haben mit diesem Buch einen ganzen Berufsstand verortet und haben stellvertretend uns alle aus der gewohnten therapeutischen Abstinenz heraustreten und fassbar werden lassen in unserem Denken und Fühlen. Diese selbstkritischen  Berichte über Erfolge, Niederlagen, inhaltliche Auseinandersetzungen, kollegialen Umgang und Schwierigkeiten im Umgang mit sich selbst sind sehr persönliche und offene Darstellungen. Sie zwingen zur eigenen Selbstreflexion über sonst gern abgewehrte Aspekte der Berufsausübung. Und sie machen Mut, weil man sich nicht allein weiß mit all den Schwierigkeiten und einsamen Seiten des TherapeutInnen-Daseins. Dieses Buch ist gleichsam ein Manifest des psychotherapeutischen Berufsstandes in seiner besten Form des ‚Erkenne dich selbst’“.

Bibliografische Angaben zu unserer Publikation:
Öffnet externen Link in neuem FensterOtto F. Kernberg, Birger Dulz, Jochen Eckert (Hrsg.): WIR: Psychotherapeuten über sich und ihren „unmöglichen“ Beruf. Schattauer, Stuttgart 2005. 

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