Osteologie 03/2017 – Störungen des Knochenstoffwechsels

Der Zusammenhang zwischen Nierenfunktionseinschränkungen und Störungen des Knochenstoffwechsels ist bekannt. Trotzdem stellt der Umgang mit betroffenen Patienten täglich eine Herausforderung dar. Es bedarf einer engen Zusammenarbeit zwischen Nephrologen und Osteologen, um eine gute, dem aktuellen Wissensstand entsprechende osteologische Betreuung der chronisch Nierenkranken und der Patienten nach erfolgreicher Nierentransplantation gewährleisten zu können. Diese Zusammenarbeit zu fördern und zu unterstützen, ist das Ziel des Themenheftes der Zeitschrift „Opens external link in new windowOsteologie“ (Schattauer 2017).

Passend zum Themenschwerpunkt finden Leser den Beitrag „Knochenstoffwechsel nach Nierentransplantation“ von R. Fiedler. Mit über 2000 Transplantationen pro Jahr, ist die Nierentransplantation die häufigste Form von Organtransplantationen. Veränderungen im Knochenstoffwechsel nach solch einer Transplantation fordern Osteologen immer wieder aufs Neue heraus. In dem Übersichtsartikel werden die aktuellen Aspekte bezüglich der Ursachen, Leitlinien, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten betrachtet. Besonderes Augenmerk wird auf die Bedeutung der Knochenbiopsie und der Osteodensitometrie als diagnostische Tools und die Behandlung der frakturgefährdeten Patienten im ersten Jahr nach der Transplantation gelegt.