6. Internationales CBASP-Netzwerk-Treffen in München

Vom 21. bis 24. Juni 2017 treffen sich Experten und Therapeuten in München, um über Psychotherapie bei chronischer Depression, Prägung, frühe Belastung und Resilienz zu sprechen.

Chronische Depression – eine vernachlässigte Erkrankung? Das gilt so nicht mehr. Mit DSM-5 werden chronische Depressionen erstmals in einem diagnostischen Manual übersichtlich erfasst. Einen wesentlichen Impuls für diese Entwicklung hat auch das „Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy“ (CBASP) gegeben, das von James P. McCullough entwickelt wurde. Mit CBASP wurde das Augenmerk noch mehr auf frühe Entwicklungsbedingungen von Menschen mit chronischen Depressionen gelenkt und systematische Forschung hierzu angestoßen. Mittlerweile ist bekannt, dass Bindung, prägende Beziehungserfahrungen, Erziehungsstile bis hin zu manifesten traumatischen Erfahrungen einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung chronischer Depressionen haben. Als traumatisch sind insbesondere emotionaler Missbrauch und emotionale, manchmal auch körperliche Vernachlässigung zu sehen. 

Wie entwickelt sich CBASP weiter, für welche Krankheitsbilder kann CBASP adaptiert werden und wo sind die Grenzen? Darum geht es beim diesjährigen Netzwerk-Treffen. Hierzu gibt es neben Vorträgen und einer Pro-Kontra-Debatte ein umfangreiches Workshop-Programm. Betroffene können sich am Samstag, den 24. Juni 2017 beim Forum für Betroffene und Angehörige informieren. Das Forum wird gemeinsam mit dem Münchner Bündnis gegen Depression veranstaltet. 



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