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Differenzialindikative Verordnung nichtpharmakologischer Therapien bei der rheumatoiden Arthritis

Zeitschrift: Arthritis und Rheuma
ISSN: 0176-5167
Thema:

Physikalische Medizin in der Rheumatologie

Ausgabe: 2010: Heft 6 2010
Seiten: 335-342

Differenzialindikative Verordnung nichtpharmakologischer Therapien bei der rheumatoiden Arthritis

M. A. Reuss-Borst (1)

(1) Klinik Am Kurpark, Rehazentren Baden-Württemberg, Fachklinik für Rheumatologie und Onkologie, Bad Kissingen

Stichworte

rheumatoide Arthritis, Physikalische Therapie, nichtpharmakologische Therapie

Zusammenfassung

Die rheumatoide Arthritis führt als häufig chronisch progredient und destruierend verlaufende Gelenkerkrankung zu erheblichen Deformierungen der Gelenke, die meist mit funktionellen Einschränkungen einhergehen. Die resultierenden somatischen, funktionellen und psychosozialen Folgen dieser chronischen Krankheit führen zu deutlichen Einschränkungen der Aktivität (Alltagsaktivitäten) und damit auch Teilhabe (Partizipation) am Leben in der Gesellschaft. Für die langfristige Prognose der Erkrankung ausschlaggebend ist die Verhinderung bzw. Verlangsamung von struktureller und radiologischer Gelenkdestruktion und damit einhergehend eingeschränkter Funktionen bzw. Funktionsverlust, die letztlich auch eine Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität zur Folge haben. Eine erfolgreiche ganzheitlich orientierte Therapie der RA ist immer eine multimodale Therapie, die neben der Pharmakotherapie immer auch nichtpharmakologische, insbesondere funktionsorientierte physikalische Therapieformen und psychosoziale Anwendungen sowie umfassende Rehabilitationsmaßnahmen erfordert, die idealerweise lebenslang begleitend zur medikamentösen Therapie zur Anwendung kommen. Ihre differenzialindikative Verordnung und aktuelle Evidenzlage der nonpharmakologischen Therapie ist Gegenstand dieser Übersicht.

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