Zu Risiken- und Nebenwirkungen…

Zeitschrift: Die Medizinische Welt – aus der Wissenschaft in die Praxis
ISSN: 0025-8512
Ausgabe: 2017 (Vol. 68): Heft 6 2017
Seiten: 240-247

Zu Risiken- und Nebenwirkungen…

Ein Best Practice Beispiel zur Beratung eines Patienten zu Nutzen und Risiken des PSA-Screenings

N. Deis (1), E. Gaitzsch (2), U. Necknig (3), C. Koch (4), J. Weißkircher (4), N. Dreimüller (4), K. Lieb (4), J. Jünger (1)

(1) Institut für Medizinische und Pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP), Mainz; (2) Universitätsklinikum Heidelberg; (3) Klinikum Garmisch-Partenkirchen; (4) Universitätsmedizin Mainz

Stichworte

Arzt-Patienten-Beziehung, medizinische Ausbildung, Arzt-Patient-Kommunikation, ärztliche Gesprächsführung, Nationales longitudinales Mustercurriculum Kommunikation in der Medizin, Risikokommunikation, PSA-Screening

Zusammenfassung

Risikokommunikation ist die Grundlage, um fundierte informierte Entscheidungen zu treffen. Ohne ein gutes Verständnis von Risiken ist partizipative Entscheidungsfindung nicht möglich. Bei der Unterstützung im Entscheidungsprozess für oder gegen die Bestimmung des Prostata-spezifischen Antigens in einer Blutprobe (PSA-Screening), benötigen Ärzte eine hohe Risikokompetenz. Die Herausforderung liegt darin, statistische Daten patientengerecht zu erläutern, um gemeinsam mit dem Patienten eine fundierte Entscheidung für oder gegen das Screening zu treffen. Wie angehende und erfahrene Ärzte bei einem Beratungsgespräch zum PSA-Screening vorgehen können, zeigt das nachfolgende Best Practice Beispiel aus der medizinischen Lehre.

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