Anzeige

Gesamtübersicht

Therapie der ADHS mit osmotisch freigesetztem Methylphenidat

Zeitschrift: Die Psychiatrie - Grundlagen und Perspektiven
ISSN: 1614-4864
Ausgabe: 2007 (Vol. 4): Heft 4 2007
Seiten: 266-275

Therapie der ADHS mit osmotisch freigesetztem Methylphenidat

F. Häßler
Klinik für Psychiatrie, Neurologie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Universität Rostock

Stichworte

Pharmakotherapie, ADHS, Methylphenidat, OROS®-Technologie

Zusammenfassung

Methylphenidat gilt als der Goldstandard in der medikamentösen Therapie der ADHS. Der Wirkstoff wird seit über 50 Jahren erfolgreich eingesetzt und gehört zu den am besten dokumentierten Psychopharmaka in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Aufgrund der relativ kurzen Halbwertszeit des Wirkstoffs kommt dem Einsatz von retardiertem Methylphenidat immer mehr Bedeutung zu. Concerta® mit der OROS®-Technologie ist mit einer Wirkdauer von bis zu 12 Stunden die am längsten wirkende Retardformulierung. Damit werden neben der Schulzeit auch der für das soziale Lernen wichtige Nachmittag und der frühe Abend abgedeckt. Die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit der Retardformulierung ist in klinischen Studien belegt. Daten zur Lebensqualität liegen ebenfalls vor und weisen auf eine Verbesserung der Lebensqualität nach einer Umstellung von kurzwirksamem Methylphenidat auf die Retardformulierung hin. Zudem besitzt die Langzeitformulierung die Zulassung zur initialen Behandlung der ADHS und hat in Studien ihre Effektivität auch bei dieser Therapieform bereits nachweisen können.

Artikel, die Sie auch interessant finden könnten...

1.
Epileptischer Anfall unter Bupropion und ein hirnorganischer Befund

M. A. Kölle (1), G. Grön (1), N. Kahn (1), D. Brummer (1)

Nervenheilkunde 2016 35 9: 607-610

2.
T. Banaschewski 1, H. Uebel 1, R. Fischer 2, A. Rothenberger1

Nervenheilkunde 2003 22 6: 311-

3.
M. Döpfner 1, T. Banaschewski 2, J. Schmidt 1, H. Uebel 2, K. Schmeck 3, W. D. Gerber 4, M. Günter 5, U. Knölker 6, M. Gehrke 7, F. Häßler 8, E. Möhler 9, M. Brünger 10, C. Ose 1 1, R. Fischer 1 2, F. Poustka 3, G. Lehmkuhl 1, A. Rothenberger2*

Nervenheilkunde 2003 22 2: 85-