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Diagnostik und Therapie aggressiver Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen

Zeitschrift: Kinder- und Jugendmedizin
ISSN: 1617-0288
Thema:

Kinder- und Jugendpsychiatrie

Ausgabe: 2017 (Vol. 17): Heft 1 2017
Seiten: 14-20

Diagnostik und Therapie aggressiver Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen

A. Görtz-Dorten (1, 2, 3), A.-K. Treier (1, 2, 3), C. Stadler (4), T. Banaschewski (5), J. M. Fegert (6), P. L. Plener (5), M. Döpfner (1, 2, 3)

(1) Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Universität zu Köln; (2) AKiP Köln, Ausbildungsinstitut für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie an der Uniklinik Köln; (3) Institut für Klinische Kinderpsychologie der Christoph-Dornier-Stiftung an der Universität zu Köln; (4) Kinder- und Jugendpsychiatrische Klinik, Universität Basel, Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel, Schweiz; (5) Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim; (6) Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Universitätsklinikum Ulm

Stichworte

Therapie, Diagnostik, Aggressive Verhaltensstörungen

Zusammenfassung

Die Diagnostik und Therapie aggressiv-oppositioneller Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen stellt eine besondere Herausforderung für die Praxis dar, weil diese Störungen sehr häufig auftreten, meist einen chronischen Verlauf haben und insgesamt schwer zu behandeln sind. Um eine gute klinische Praxis in jedem Einzelfall gewährleisten zu können, sollte die Diagnostik dem Konzept einer evidenzbasierten multimodalen Verhaltens- und Psychodiagnostik folgen, die auf reliablen und validen Verfahren basiert. Zur Behandlung von oppositionell-aggressiven Störungen sollte ebenfalls ein evidenzbasiertes multimodales Vorgehen gewählt werden, bei dem patienten-, familien-, kindergarten- bzw. schulzentrierte und, wenn nötig, auch gleichaltrigenzentrierte Interventionen als Methoden der ersten Wahl integriert werden, das in seltenen Fällen bei entsprechender Indikation auch mit Pharmakotherapie kombiniert werden kann. Evaluierte deutschsprachige diagnostische Verfahren sowie Therapiemanuale werden vorgestellt.

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