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Posttraumatische Belastungsstörungen im Kindes- und Jugendalter erkennen und behandeln

Zeitschrift: Kinder- und Jugendmedizin
ISSN: 1617-0288
Thema:

Kinder- und Jugendpsychiatrie

Ausgabe: 2017 (Vol. 17): Heft 1 2017
Seiten: 27-31

Posttraumatische Belastungsstörungen im Kindes- und Jugendalter erkennen und behandeln

E. Pfeiffer (1), C. Sachser (1), L. Goldbeck (1)

(1) Universitätsklinikum Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie

Stichworte

Posttraumatische Belastungsstörung, traumafokussierte Psychotherapie

Zusammenfassung

Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine symptomatische Reaktion auf extrem erschreckende Erlebnisse. Die Symptome umfassen Wiedererleben, Vermeidung, negative kognitive und affektive Veränderungen sowie Übererregbarkeit und werden von Kindern und Jugendlichen, gemäß ihrem Entwicklungsstand, ausgestaltet. Eine gezielte und kindgerechte Exploration und Diagnostik mit standardisierten Verfahren sind für die Diagnose und Differenzialdiagnose notwendig. Gut empirisch abgesichert sind störungsspezifische verhaltenstherapeutische Interventionen wie die Trauma-fokussierte Kognitive Verhaltenstherapie (Tf-KVT), während es nur unzureichende Wirksamkeitsbelege für eine pharmakotherapeutische Behandlung gibt.

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