Anzeige

Gesamtübersicht

Epigenetik und Traumatisierungen

Zeitschrift: Nervenheilkunde
ISSN: 0722-1541
Thema:

Krieg und Psychiatrie

Ausgabe: 2016: Heft 6 2016 (365-444)
Seiten: 395-400

Epigenetik und Traumatisierungen

K. Zerres (1)

(1) Institut für Humangenetik der RWTH Aachen

Stichworte

trauma, Epigenetik, stressbedingte Störungen

Zusammenfassung

Epigenetik bezeichnet im weiteren Sinne die Weitergabe von Eigenschaften an Nachkommen, die nicht auf Abweichungen in der DNA-Sequenz zurückgehen, sondern auf eine vererbbare Änderung der Genregulation und Genexpression. Exogene Einflussfaktoren können ebenso wie Lebensereignisse epigenetische Muster verändern. Auch in der Traumaforschung gewinnen Erkenntnisse der Epigenetik zunehmend an Bedeutung. Sie stellen eine generationenübergreifende Verbindung von Anlage und Umwelt dar und eröffnen ein molekulares Verständnis oftmals lange bekannter Zusammenhänge der Traumaforschung. Es wird insbesondere deutlich, dass bereits intrauterin einwirkende Faktoren Bedeutung haben. Der Beitrag möchte ausgewählte Ergebnisse der Epigenetik darstellen.

Artikel, die Sie auch interessant finden könnten...

1.

M. Babiel, D. del Monte, A. Buchheim

PTT - Persönlichkeitsstörungen: Theorie und Therapie 2015 19 3: 175-186

2.
I. Böge

Nervenheilkunde 2006 25 9: 753-760

3.

Ulrich Sachsse

PTT - Persönlichkeitsstörungen: Theorie und Therapie 2007 11 4: 256-266