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Der Einfluss repetitiver transkranieller Magnetstimulation auf die Stimmung gesunder Probanden

Zeitschrift: Nervenheilkunde
ISSN: 0722-1541
Ausgabe: 2003 (Vol. 22): Heft 7 2003 (328-378)
Seiten: 341-

Der Einfluss repetitiver transkranieller Magnetstimulation auf die Stimmung gesunder Probanden

S. Cohrs 1, G. Hajak1,2
1 Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Göttingen (Leiter: Prof. Dr. Eckart Rüther) 2Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Regensburg (Leiter: Prof. Dr. Helmfried Klein)

Stichworte

Repetitive Transkranielle Magnetstimulation, Emotion, Stimmung, Hirnphysiologie

Zusammenfassung

Eine Vielzahl von Studien belegt die therapeutische Wirksamkeit der repetitiven transkraniellen Magnestimulation (rTMS) insbesondere bei affektiven Störungen. Vor dem Hintergrund dieser Befunde zum antidepressiven Effekt der rTMS wurde diese Methode mittlerweile vielfach als Instrument zur Untersuchung von Regulationsmechanismen der Emotionen bei Gesunden eingesetzt. Die teils uneinheitlichen Untersuchungsergebnisse sind möglicherweise auf variierende Studiendesigns und Stimulationsparameter zurückzuführen. Eine Reihe mittels rTMS erhobener Befunde unterstützt jedoch die Hypothese einer hemispherenspezifischen Regulation von Emotionen. Der Einsatz der rTMS zur Untersuchung von physiologischen Grundlagen der Emotionen hat sich außerdem aufgrund der guten Verträglichkeit bewährt. Künftige Studien sollten bei der Versuchsplanung auf den möglichen Einfluss von verschiedenen Stimulationsparametern wie Stimulusintensität, -frequenz und -anzahl achten, mögliche Carry-over-Effekte bei Studien mit Stimulation unterschiedlicher Hirnregionen berücksichtigen sowie adäquate Zielparameter unter Berücksichtigung von emotionsgesteuertem Verhalten neben der Erfassung der Emotionen wählen.

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