Nervenheilkunde Nervenheilkunde nhk de-de http://www.schattauer.de/rss.html Thu, 14 Dec 17 01:24:19 +0100 http://www.schattauer.de/uploads/pics/rss.jpg Dementiell-depressives Syndrom bei Chorea Huntington http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27869 Chorea Huntington ist eine autosomal-dominant vererbte neurodegenerative Erkrankung, die klinisch mit zumeist hyperkinetischen Bewegungsstörungen einhergeht. Darüber hinaus zählen kognitive Störungen bis hin zu Demenz und eine Vielzahl psychischer und vor allem affektiver Symptome zu den klinisch charakteristischen Symptomen und treten bereits Jahre vor den Bewegungsstörungen auf. In der nachfolgenden Kasuistik stellen wir eine Patientin mit einem depressiv-demenziellen Syndrom vor, bei der im weiteren Verlauf die Diagnose einer Chorea Huntington gesichert werden konnte. Insbesondere gehen wir dabei auf die umfassende organische Diagnostik ein, die zwischenzeitlich zu einer anderen Arbeitsdiagnose geführt hatte, und weisen damit auf die diagnostische Herausforderung der Erkrankung hin, insbesondere wenn charakteristische Bewegungsstörungen noch fehlen oder uncharakteristisch sind. T. Meier (1), S. Ileva (1), W. Ruf (1), R. W. Freudenmann (1), H. Graf (1) 27869 2017-08-30 13:55:59 Cardiac arrhythmias related to psychiatric medication http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27867 Diese narrative Übersichtsarbeit fasst das Wissen über kardiale Arrhythmien (z. B. QT-Zeit-Verlängerung, Torsade de pointes Tachykardie TdP, plötzliche Herztod) unter Psychopharmaka zusammen. Unter den gebräuchlichsten Antipsychotika sind Amisulprid und Ziprasidon am häufigsten mit TdP assoziiert. Die Behandlung mit einigen Antidepressiva (SSRIs, trizyklische Antidepressiva) ist mit einer 5- bis 6-fachen Erhöhung der Inzidenz von ambulanten Herzstillständen assoziiert. Lithiumtherapie ist mit Bradykardie, T-Wellen-Veränderungen und AV-Block assoziiert. Anxiolytika vom Typ der Benzodiazepine zeigen meist keine kardialen Nebenwirkungen. Besonders kardial risikoreich hingegen ist die Kombination von mehreren Medikamenten (auch Nichtpsychopharmaka), die die QT-Zeit verlängern. M. Elsayed (1), R. W. Freudenmann, C. Schönfeldt-Lecuona (1), B. J. Connemann (1), M. Gahr (1) 27867 2017-08-30 13:52:30 Misophonie – eine neue psychische Erkrankung? http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27866 Die Misophonie ist eine aus der audiologischen Literatur stammende Störung, die zunehmend als eine neue psychische Erkrankung angesehen wird. Zwar sind Ätiologie und Entstehungsmechanismen der Misophonie noch weitgehend unklar und eine solide Evidenz für eine eigenständige Krankheitsentität noch zu erbringen, allerdings deuten Studienergebnisse zu Phänomenologie, natürlichem Verlauf, biologischen Korrelaten mittels struktureller und funktioneller Bildgebung (fMRT) sowie ersten therapeutischen Erfahrungen darauf hin, dass Misophonie eine eigene Erkrankung darstellt, die durch weitere systematische Untersuchungen weiter zu charakterisieren ist. V. Tumani (1), T. Kammer (1), E.-J. Sim (1) 27866 2017-08-30 13:46:11 Rolle des Endocannabinoidsystems für die Therapie von Angsterkrankungen http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27865 Das Interesse an zentralen Korrelaten von Angsterkrankungen und expositionsbasierter Therapie hat in den vergangenen Jahren Hypothesen auf einer breiten Basis von Tierexperimenten generiert. Hier wurden, vor allem in Konditionierungsexperimenten, die genetischen, biologischen und neurobiologischen Komponenten der Angstkonditionierung untersucht. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen weisen unter anderem auf eine deutliche Modulation der Effekte durch das Endocannabinoidsystem hin, welche an gewissen Punkten beeinflussbar zu sein scheint. Auch wenn das Endocannabinoidsystem beim Menschen pharmakologischen Interventionen gut zugänglich ist, gelang es bislang nur sehr eingeschränkt, die breite Basis an Ergebnissen von Tierstudien auf die klinische Anwendung am Menschen zu übertragen. Es fehlen vor allem Erkenntnisse, ob und inwiefern das hochvolatile Endocannabinoidsystem beim Menschen tatsächlich vergleichbar zum Nagetier reagiert. J. Spohrs (1), V. Rau (1), B. Abler (1) 27865 2017-08-30 13:45:45 Neuronale Korrelate psychotherapeutischer Behandlung bei Patienten mit posttraumatischer... http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27864 Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) gehen mit Veränderungen der Reagibilität auf neuronaler Ebene einher. Dabei weisen Bildgebungsstudien auf eine erhöhte Aktivität in der Amygdala und eine verminderte Aktivität im präfrontalen Kortex hin. Psychotherapeutische Interventionen gelten als Goldstandard der PTBS-Behandlung. Es wurde eine systematische Literaturrecherche anhand der Datenbanken: PubMed, PsychInfo und dem zentralen Register der kontrollierten Studien der Cochrane Library mit den Suchbegriffen „neural correlates“ ODER “fMRI” ODER “SPECT” UND “therapy” UND “PTSD” durchgeführt. 20 Artikel wurden eingeschlossen: 15 verglichen Signalveränderungen von vor zu nach Psychotherapie, sieben verglichen die neuronale Aktivität vor Therapie mit der Symptomreduktion von vor zu nach Therapie und vier Studien verglichen neuronale Korrelate von Therapieansprechen. Erfolgreiche PTBS-Psychotherapie führte über mehrere Studien hinweg zu einer verminderten neuronalen Aktivität in der Amygdala und Insula und zu einer erhöhten Aktivität im dorsalen anterioren zingulären Kortex sowie dem Hippocampus, was im Sinne einer wiedergewonnenen Top-down-Kontrolle interpretiert werden kann.... K. Malejko (1), B. Abler, P. L. Plener (2), H. Graf (1), J. Straub (2) 27864 2017-08-30 13:42:01 CME-Fragen zum Thema "Pharmakologisches kognitives Neuroenhancement und Neurotransmittersysteme" http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27863 27863 2017-08-30 13:41:40 Zum Einsatz und Nutzen mentaler Bilder oder Imaginationen in der kognitiven Verhaltenstherapie http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27862 Da mentale Bilder und Imagination tatsächlichen sensorischen Erfahrungen ähneln, beeinflussen sie menschliches Lernen und Verhalten und können im Vergleich zu verbaler Verarbeitung Emotionen besser aktivieren und verändern. Zudem sind aversive mentale Bilder in Form von Intrusionen an der Ätiologie und Psychopathologie vieler psychischer Störungen beteiligt, weshalb sie in der modernen Verhaltenstherapie als Behandlungsmethode vielfach eingesetzt werden. Dabei hat sich insbesondere die Methode des Imagery Rescripting (ImR) als effektive Behandlungsmethode für die posttraumatische Belastungsstörung, Angststörungen wie die soziale und spezifische Phobie, affektive Störungen sowie zur Therapie von Persönlichkeitsstörungen hervorgetan und ihre Wirksamkeit anhand randomisiert kontrollierter Studien bewiesen. Da beim ImR aversiv erlebte mentale Bilder, die den verschiedenen Störungen zugrunde liegt, in angenehmere mentale Vorstellungen umschreiben werden, wird eine Reduktion der mit der Störung assoziierten Beschwerden und Symptome ermöglicht.... C. Schaitz, J. Kröner, H. Graf, Z. Sosic-Vasic 27862 2017-08-30 13:35:58 Pharmakologisches kognitives Neuroenhancement und Neurotransmittersysteme http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27861 Unter pharmakologischem kognitiven Neuroenhancement (PKN) versteht man die Einnahme von Substanzen von Gesunden zur kognitiven Leistungssteigerung, ohne dass damit eine präventive oder therapeutische Absicht verfolgt wird. Epidemiologische Daten zeigen für Deutschland eine steigende Prävalenz von PKN in den vergangenen Jahren und es werden unter den verschreibungspflichtigen Medikamenten vorwiegend Substanzen eingenommen, die das cholinerge, dopaminerge und noradrenerge System modulieren. Wir gehen in diesem Artikel neben den neuroanatomischen und neurofunktionellen Aspekten dieser drei Neurotransmittersysteme vorwiegend auf Befunde zur Wirksamkeit von Antidementiva, Methylphenidat und Modafinil bei Gesunden ein. Des Weiteren werden allgemeine Prinzipien des pharmakologischen kognitiven Neuroenhancements und medizinisch-ethische Aspekte aufgeführt und diskutiert. H. Graf, K. Malejko (1), Z. Sosic-Vasic, M. Gahr 27861 2017-08-30 13:35:20 Psychopharmakotherapie und metabolische Nebenwirkungen http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27860 Gegenstand und Ziel: Metabolische unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) unter Psychopharmakotherapie besitzen in Hinblick auf Morbidität, Mortalität und Therapieadhärenz eine erhebliche klinische Relevanz. Die vorliegende Übersichtsarbeit gibt einen Überblick über epidemiologische Aspekte, prädiktive Faktoren, die Pathophysiologie sowie über Monitoring und mögliche therapeutische Ansätze hinsichtlich metabolischer Nebenwirkungen von Psychopharmaka. Zudem wird das Risiko für metabolische UAW von häufig verordneten Substanzen anhand von Informationen aus Fachinformationen dargestellt. Material und Methoden: Es wurde eine narrative Übersichtsarbeit erstellt. Die Literaturrecherche wurde in der bibliografischen Datenbank MEDLINE durchgeführt. Ergebnisse: Die Pathomechanismen, die psychopharmakotherapieassoziierten metabolischen UAW zugrunde liegen, sind unvollständig verstanden; genetische Faktoren und die Modulation zahlreicher Neurotransmittersystem (insbesondere das histaminerge und dopaminerge System) scheinen relevant zu sein. Vor allem Antipsychotika, Antidepressiva und Phasenprophylaktika sind mit einem Risiko für metabolische Nebenwirkungen assoziiert, wobei innerhalb der Indikationsgruppen Unterschiede zwischen einzelnen Substanzen hinsichtlich des Risikos für metabolische UAW bestehen. Gegenwärtig gibt es nur bei antipsychotikaassoziierten metabolischen UAW Evidenz für die Wirksamkeit und Verträglichkeit pharmakologischer und/oder nicht pharmakologischer Behandlungsoptionen. Hinsichtlich der therapeutischen Ansätze stehen sowohl nicht pharmakologische Interventionen (Verhaltensänderungen und diätetische Maßnahmen) als auch medikamentöse Ansätze (Metformin zur Behandlung von antipsychotikaassoziierter Gewichtszunahme oder Wechsel zu einem Präparat mit geringerem Risiko für metabolische UAW) zur Verfügung. Schlussfolgerungen: Metabolische UAW haben erhebliche klinische Relevanz. Bei Verordnung eines Präparates, das mit dem Risiko metabolischer Nebenwirkungen verbunden ist, sollte stets eine ausführliche Aufklärung und adäquates Monitoring erfolgen... R Zeiss, B. J. Connemann, M. Gahr 27860 2017-08-30 13:30:44 Pharmakovigilanz in Deutschland und auf internationaler Ebene http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27859 Gegenstand und Ziel: Die Pharmakovigilanz hat seit der Thalidomid-Katastrophe in den 1960er-Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, speziell für die Post-marketing-Arzneimittelsicherheit ist sie von großer Wichtigkeit. Diese Arbeit soll einen kurzen Überblick über terminologische Aspekte, die Methoden der Pharmakovigilanz, die aktuelle Situation in Deutschland und über die Schwierigkeiten und Herausforderungen bieten. Material und Methoden: Es wurde eine narrative Übersichtsarbeit erstellt. Die Literaturrecherche wurde in der bibliografischen Datenbank MEDLINE durchgeführt. Ergebnisse: Es sind große Fortschritte im Bereich der Pharmakovigilanz, speziell in der Organisation der Spontanmeldedatenbanken, der internationalen Zusammenarbeit und den statistischen Methoden erzielt worden. Jedoch zeigt sich auch, dass sowohl seit langem bekannte Probleme wie das Underreporting und Schwierigkeiten bezüglich der Kausalitätsbewertung als auch neue Herausforderungen wie der erschwerte Zugang zu Sekundärdaten in Deutschland noch vorhanden sind. Schlussfolgerungen: Trotz der erfreulichen Fortschritte, die im Bereich der Pharmakovigilanz erreicht worden sind, stehen für die Zukunft noch zahlreiche Herausforderungen und Aufgaben an. Insbesondere für Deutschland ist der Zugang zu Sekundärdaten, eine Integration der Datenquellen und eine Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen ein wichtiges Thema. Auch die weitere Verbesserung der Wahrnehmung und das Bewusstsein für Arzneimitteltherapiesicherheit und Nebenwirkungen dürfen nicht aus den Augen verloren werden.... R Zeiss (1), C. Schönfeldt-Lecuona, B. J. Connemann, M. Gahr 27859 2017-08-30 13:30:21 Natur: Geschützt, gesund und teuer! http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27858 M. Spitzer 27858 2017-08-30 13:29:19 Aktuelles aus Klinik und Praxis aus dem Universitätsklinikum Ulm http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27857 T. Kammer, M. Spitzer 27857 2017-08-30 13:27:05 Phantom-Vibration http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27789 M. Spitzer 27789 2017-08-03 13:07:45 CME-Fragen zum Thema: "Der neuropathische Fußschmerz und seine Differenzialdiagnosen" http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27773 27773 2017-08-01 12:28:52 Update zur intensivierten Therapie des fortgeschrittenen idiopathischen Parkinson-Syndroms http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27772 Das idiopathische Parkinson-Syndrom ist eine heterogene neurodegenerative Erkrankung. Während konservative pharmakologische Therapien in den anfänglichen Phasen der Krankheit gut wirken, können in fortgeschrittenen Stadien mit motorischen Komplikationen invasive Methoden wie die tiefe Hirnstimulation sowie die pumpengestützte Dauerinfusion von L-Dopa bzw. Apomorphin notwendig sein. Durch die in den letzten Jahrzehnten gewonnene Studienevidenz und klinische Erfahrung ist bei indikationsgerechtem Einsatz dieser Therapien auch bei einer fortgeschrittenen Parkinson-Krankheit ein erheblicher Gewinn an Lebensqualität für den Patienten möglich. Der Prozess zur Auswahl der individuell am besten geeigneten Therapie bleibt für den Patienten und den Neurologen komplex und schließt das Erkennen und Besprechen der Indikation auch außerhalb spezialisierter Zentren als notwendig ein. Hierzu bedarf es eines Überblicks über die einzelnen Therapieoptionen und ihrer Besonderheiten, der in den folgenden Abschnitten dargestellt wird.... P. Kolber (1), C. Stallinger (1), R. Krüger (1) 27772 2017-07-31 15:56:34 Der neuropathische Fußschmerz und seine Differenzialdiagnosen http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27771 Der menschliche Fuß hat sich zu einem Stützfuß entwickelt. Dafür bilden seine Strukturen ein elastisches Gewölbe, das ausdauernd Stand und Gang ermöglicht. Nerval wird der Fuß vom Plexus sacralis über den N. ischiadicus versorgt. Dieser teilt sich in den N. peronaeus communis für die dorsalen und den N. tibialis vorrangig für die plantaren Strukturen. Erkrankungen wie Polyneuropathie, Erythromelalgie, CRPS und RLS sind mit Schmerzen verbunden. Reizungen bei Engpasssyndromen, Morton-Metatarsalgie, Baxter-Neuralgie, Joplin-Neurom und L5/S1-Syndrom führen zu neuropathischen Beschwerden. Störungen muskulärer und nervaler Strukturen können durch Dystonie, Spastik und Krampi ebenfalls Fußschmerzen verursachen. Nicht neurologische Ursachen betreffen primär Haut- und Nagelläsionen, Sehnen- und Perioststörungen, Knochen- und Gelenkerkrankungen sowie Gefäßprozesse. Die Kenntnis der nervalen Topografie ist für die Differenzialdiagnostik notwendig sowie Grundlage für die Untersuchungsplanung und Befundinterpretation. Neben einer speziellen Therapie muss die rasche Diagnostik gefährliche Erkrankungen hinsichtlich drohendem Mobilitätsverlust oder Lebensgefahr erkennen.... W. Hermann (1), C. Tinta (2) 27771 2017-07-31 15:50:25 Challenges in the early assessment and protection of refugee survivors of torture and extreme... http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27770 Refugees have become a global challenge and require special health care, support and protection. Survivors of torture are an especially important group due to their frequently high levels of physical and psychological sequels to the violence encountered. Early recognition and special protection steps are required both by international and by medical standards and may not be neglected out of any considerations. They require an interdisciplinary approach and awareness of legal and human rights standards, transcultural factors, and special formats of documentation and reporting, including the UN “Istanbul Protocol”. In assessment, special factors common in torture survivors must be considered. T. Wenzel (1), H. Graf von Reventlow (2) 27770 2017-07-31 15:50:12 Kulturelle Kompetenz im klinischen Alltag Teil 2 http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27769 S. Golsabahi-Broclawski, A. Broclawski 27769 2017-07-31 15:48:21 Transkulturelle Globalisierung http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27768 Ein besonderes Kennzeichen der heutigen Umbruchs- und Krisenzeit sind die zwischenmenschlichen Probleme. Als Beziehungsexperten und Fachleute für seelische Gesundheit sind Psychiater und Psychotherapeuten besonders gefordert. Gerade kulturelle Veränderungen und das Entstehen einer globalen Gesellschaft führen zu Ängsten, Aggression und Vorurteilen. Es gilt den Prozess der transkulturellen Globalisierung aktiv mitzugestalten und therapeutische Einsichten in die Gesellschaft einzubringen. In dem Beitrag werden vierzehn Möglichkeiten eines verstärkten gesellschaftspolitischen Engagements von Psychiatern und Psychotherapeuten aufgezeigt. Im Vordergrund stehen die Aufklärung der Bevölkerung über psychologische Mechanismen und gesellschaftliche Prozesse, das Brückenbauen zwischen Menschen, die sich voneinander unterscheiden, die Stärkung einer transkulturellen Psychiatrie und Psychotherapie zum Abbau von Vorurteilen sowie die Übernahme einer Vorbildfunktion durch stärkere Präsenz in den Medien und im sozialen Diskurs. Diese kulturelle Krise bietet Psychiatern und Psychotherapeuten eine einmalige Chance, aktiv an der Gestaltung einer globalen Gesellschaft mitzuarbeiten.... H. Peseschkian (1) 27768 2017-07-31 15:45:58 Die Smartphone-Denkstörung http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27767 M. Spitzer 27767 2017-07-31 15:45:33 Cultural formulation of diagnosis: state of the art http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27766 In 1994, the Outline for Cultural Formulation (OCF) was included as a supplement to the DSM-IV. The OCF was developed as a tool to help care providers gain more insight in cultural factors which might be relevant while diagnosing mental problems of patients with cultural backgrounds that differ from the care provider´s. More than twenty years after publication, the query is justified whether the OCF actually serves the purpose it was intended for, and whether any adjustments are needed. By means of a literature search an answer is sought to these questions. The main conclusion is that reactions of professionals to the cultural formulation were positive and that it has managed to find its way into education, and, to a lesser extent, into clinical practice. However, evaluative and effect studies have been mostly lacking in the first period. Recent research has shown more favourable effects. H. Rohlof (1), S. Groen (2), R. van Dijk (3), J. Knipscheer (4) 27766 2017-07-31 15:45:17 Arbeit mit Dolmetschern http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27765 Umfragen zur stationären und ambulanten psychiatrischen Betreuung von Migranten innerhalb Deutschlands ergeben, dass ein beachtenswerter Anteil an Behandlungsanfragen aufgrund von Verständigungsproblemen nicht zustande kommt. Eine gemeinsame Sprache, vor allem jedoch ein gemeinsames Verstehen ist aber zielführend für eine erfolgreiche Behandlung von Menschen mit Migrationshintergrund. Wenn es keine gemeinsame Sprache von Therapeut und Patient gibt, ist der Einsatz von Dolmetschern eine häufig eingesetzte Alternative. Welche besonderen Schwierigkeiten sich durch diese Therapiekonstellation zu dritt ergeben sowie Lösungsansätze und Vorschläge für das Heranziehen von Dolmetschern in der Praxis liefert dieser Artikel. Am Beispiel des Asklepios Fachklinikum Göttingen wird ein Therapiekonzept mit Dolmetschern illustriert. I. Özkan (1), J. Hazelaar (1), A. Kroh (1), J. Oppermann (1), S. Rogge (1) 27765 2017-07-31 15:44:55 Leitfaden für die Erstellung von medizinischen Gutachten aus transkultureller Sicht http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27764 P. F. Brückner (1), I. Rücker (1) 27764 2017-07-31 15:44:10 CME-Fragen zum Thema: "Ideal- und Wirklichkeit einer "kultursensiblen" Begleitung Schwerstkranker... http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27703 27703 2017-07-04 14:12:35 Narzissmus rauf, Empathie runter http://www.schattauer.de/t3page/1214.html?manuscript=27702 M. Spitzer 27702 2017-07-04 13:06:04