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Glukokortikoid-induzierte Osteoporose

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Glukokortikoide und Knochen

Ausgabe: Hefte von 2016 (Vol. 25): Heft 4 2016 (235-306)
Seiten: 269-272

Glukokortikoid-induzierte Osteoporose

Kasuistik

A. Lamersdorf (1), H. Siggelkow (1, 2)

(1) Endokrinologikum Göttingen, Göttingen; (2) Klinik für Gastroenterologie und gastrointestinale Onkologie, Klinik für Gastroenterologie und Endokrinologie, Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen

Stichworte

medikamentöse Therapie, sekundäre Osteoporose, Glukokortikoid-induzierte Osteoporose, atraumatische Wirbelkörperfrakturen

Zusammenfassung

Dieser Fallbericht handelt von einer 75-jährigen Patientin, die wegen einer Lungenerkrankung mit inhalativen und oralen Glukokortikoiden behandelt wird. Es wurde keine parallele spezifische antiosteoporotische Therapie mit Beginn der Glukokortikoidtherapie vom Hausarzt oder dem betreuenden Pulmonologen eingeleitet. Eine Therapie mit einem Bisphosphonat wurde bei Auftreten von Wirbelkörperfrakturen von orthopädischer Seite begonnen. Unter der Therapie mit Alendronsäure, Vitamin D und Kalzium traten neue Wirbelkörperfrakturen auf. Mit der in der Folge durchgeführten weiteren Abklärung bezüglich einer sekundären Osteoporose konnte eine zusätzliche Ursache für eine Verschlechterung der Knochensituation gefunden werden. Im weiteren Verlauf wurde die Medikation zweimal umgestellt und die Risikofaktoren reduziert. Die Patientin blieb unter dieser Therapie bis zum aktuellen Zeitpunkt ohne weitere Fraktur.

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