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Bindungsforschung und Bewegungsanalyse

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Adoleszenzkrise; Politische Verfolgung in der DDR; Bindungsforschung

Ausgabe: 2010 (Vol. 9): No. 1
Seiten: 30-43

Bindungsforschung und Bewegungsanalyse

Sabine Trautmann-Voigt

Stichworte

Interaktionsanalyse, Bindungsforschung, Bewegungsanalyse

Zusammenfassung

Die Autorin stellt in diesem Artikel das „Bonner Modell zur Interaktionsanalyse“ vor. Es handelt sich um ein neues Inventar, welches Interaktionsund Bewegungsverhalten von Müttern und ihren Säuglingen analysiert und mit dem Bindungsverhalten der Kinder im ersten Lebensjahr in Verbindung bringt. Hierzu werden neueste Ergebnisse aus der Bindungsforschung und der Säuglingsbeobachtung berücksichtigt. Die Beobachtung von Müttern in Interaktion mit ihren Säuglingen beginnt bereits kurz nach der Geburt und endet mit einem Fremde-Situations-Test um das erste Lebensjahr des Kindes. Sie orientiert sich an den drei Dimensionen „Kraft“, „Raum“ und Zeit“ nach v. Labans Grundkategorien. Hieraus werden Informationen über Antriebe und Motivationen, Fremd- und Selbstwahrnehmung, sowie Rhythmus und Dynamik in der Interaktion gewonnen. Die Erprobung dieses Verfahrens findet bereits sehr erfolgreich an der Köln-Bonner-Akademie für Psychotherapie (KBAP) und dem Deutschen Institut für tiefenpsychologische Tanz- und Ausdruckstherapie (DITAT) statt, wo es auch entwickelt wurde.

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