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Entspannen? Die Methode der Funktionellen Entspannung

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Entspannungsverfahren

Ausgabe: 2010 (Vol. 9): No. 2
Seiten: 77-85

Entspannen? Die Methode der Funktionellen Entspannung

Grundzüge, Anwendung in Therapie und Pädagogik

Monika Leye

Stichworte

Körpertherapie, Psychosomatik, Körperpsychotherapie, Phänomenologie, Entspannung, Leibpädagogik, körperbezogene Psychotherapie

Zusammenfassung

Der Entspannungsbegriff in der Methode der Funktionellen Entspannung bezieht sich auf die Grundannahme der Selbstregulationsfähigkeit menschlicher Organismen. Es sind die Bedingungen (Angebote), welche die Methode versucht, bereit zu stellen, damit tonusregulierende Prozesse sich einstellen beziehungsweise körpereigene Vorgänge sich wieder in einen natürlichen Rhythmus „einschwingen“. Als ursprünglich leibpädagogisches Verfahren hat sich die Funktionelle Entspannung sehr bald als Körpertherapiemethode entwickelt. Das Spüren-Lernen, das Identifizieren von Gefühlen, das Beobachten des Denkens und das „Sprache-Finden“ für jegliche Form des Handelns, wird durch die Methode geübt und sie sind wesentliche Voraussetzungen auch für die Veränderungen in psychodynamischen Prozessen. Die Methode zielt in ihrer tiefenpsychologisch orientierten Arbeit auf „leibgetragene“ Entwicklungskorrekturen ab; somit hat sie ein Spezifisches gegenüber psychotherapeutischen und analytischen Verfahren. Eine weitere Stärke der Methode ist ihr phänomenologischer Hintergrund. Der Beitrag gibt Einblick sowohl in die pädagogische Arbeit mit Funktioneller Entspannung als auch Einblick in ihre Anwendung im medizinischen Setting und im Kontext psychodynamischer Arbeit.

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