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Mentalisierung in der Kindheit

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Mentalisierung

Ausgabe: 2010 (Vol. 9): No. 4
Seiten: 223-234

Mentalisierung in der Kindheit

Entwicklung und klinische Erfassung in frühen Lebensjahren

Florian Juen, Ella Fizke

Stichworte

Mentalisierung, frühe Kindheit, Geschichtenergänzungsverfahren, Narrative

Zusammenfassung

Mit Mentalisierung wird die mentale Leistung beschrieben, die es ermöglicht, sowohl die eigene als auch andere Personen in Begriffen von Intentionalität und anderen mentalen Zuständen (Gedanken, Meinungen, Wünschen und Gefühlen) wahrzunehmen und auf dieser Grundlage Sinn und Bedeutung herzustellen und Verhalten zu verstehen. Diese Kompetenz ist von grundlegender Bedeutung für das Zurechtfinden in der sozialen (interpersonalen) Welt. Bisher wurde die klinische Bedeutung dieser Fähigkeit (und damit einhergehenden Defiziten) vor allem in Zusammenhang mit psychischen Störungen im Erwachsenenalter untersucht. Dies liegt vermutlich auch daran, dass die empirische Erfassung von Mentalisierung im Kindesalter bisher kaum versucht wurde. In diesem Beitrag beschreiben wir unter anderem die Entwicklung von Mentalisierung und diskutieren Ideen zu deren Erfassung in der (frühen) Kindheit anhand von Fallbeispielen.

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