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Psychodynamik des Schwindels

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Schwindel

Ausgabe: 2011 (Vol. 10): No. 1
Seiten: 16-24

Psychodynamik des Schwindels

Literatur online

Annegret Eckhardt-Henn

Stichworte

Psychodynamik, Psychoanalyse, Angst, Drehschwindel, Schwankschwindel

Zusammenfassung

Schwindel kann im Rahmen unterschiedlicher psychischer Erkrankungen, vor allem Angsterkrankungen und depressiven Störungen, aber auch dissoziativen Störungen, Depersonalisationssyndromen und somatoformen Störungen, auftreten. Der Schwindel betrifft den Menschen gewissermaßen in seinen Grundfesten und drückt im weitesten Sinne eine starke, teilweise existenzielle Verunsicherung aus. Die Störung der Körper-Raum-Beziehung entpuppt sich im Verlauf entsprechender psychotherapeutischer Behandlungen häufig als eine Störung der Beziehung zu den Objekten und zur Umwelt. Schwindel kann als eine Verbindungsstelle zwischen Psyche und Soma, die immer eine körperliche und seelische Dimension mit einbezieht, verstanden werden; egal ob es sich um einen organisch oder seelisch verursachten Schwindel handelt. In der folgenden Arbeit werden unterschiedliche häufige Konfliktkonstellationen, die bei Patienten mit Schwindel zu beobachten sind, aus einer psychodynamischen Perspektive dargestellt und anhand von verschiedenen Fallvignetten illustriert.

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