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Sekundär somatoformer Schwindel – eine Kasuistik

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Schwindel

Ausgabe: 2011 (Vol. 10): No. 1
Seiten: 50-55

Sekundär somatoformer Schwindel – eine Kasuistik

Eines Morgens erwachte Herr S. und alles drehte sich

Claas Lahmann, Sophie Fischer, Joram Ronel

Stichworte

Psychotherapie, Somatoforme Störung, Kasuistik, Schwindel

Zusammenfassung

Initial klar somatisch bedingte Schwindelbeschwerden persistieren nicht selten auch über das zu Grunde liegende somatische Krankheitsgeschehen hinaus und werden dann als sog. „sekundär somatoformer Schwindel“ klassifiziert. Bei persistierenden Schwindelbeschwerden sollte diese Möglichkeit frühzeitig in die differenzialdiagnostischen Überlegungen einbezogen werden, um den Patienten nicht durch eine nicht-indizierte, repetitive somatische Diagnostik iatrogen in seinem zumeist ohnehin schon somatisch ausgerichteten Krankheitsmodell zu fixieren. Kasuistisch wird ein Patient mit einem sekundär somatoformen Schwindel in der Folge einer Kleinhirnischämie unklarer Ätiologie dargestellt. Psychodynamisch erinnern einige Facetten an Kafkas Novelle „Die Verwandlung“; eine stationäre multimodale psychosomatische Behandlung führte zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden.

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