Anzeige

Gesamtübersicht

Konzeptuelle Überlegungen zur psychodynamisch orientierten Konsiliar- und Liaison-Psychiatrie

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Psychodynamisches Denken und Handeln im Konsiliar-Liaisondienst

Ausgabe: 2011 (Vol. 10): No. 2
Seiten: 69-77

Konzeptuelle Überlegungen zur psychodynamisch orientierten Konsiliar- und Liaison-Psychiatrie

Gundula Ludwig; Bénédicte Verdu; Friedrich Stiefel

Stichworte

Rahmenbedingungen, Konsiliar-Liaison-Psychiatrie, „Hilfs-Ich“, narrative Rekonstruktion, aktive therapeutische Haltung

Zusammenfassung

Eigenheiten der Konsiliar-Liaison-Psychiatrie wie der im Mittelpunkt stehende kranke oder zum Ausdruck seelischen Leidens verwendete Körper, die Dreier-Beziehung zwischen Somatiker, Patient und Konsiliar-Liaison-Psychiater/Psychologen sowie die Notwendigkeit der zeitlichen und räumlichen Flexibilität erschweren die Anwendung psychodynamischer Arbeitsgrundsätze und erfordern die Anwendung spezifischer therapeutischer Konzepte. Bei Patienten, die ihr psychisches Leiden vor allem über den Körper ausdrücken, können Konzepte wie das Hilfs-Ich, das eine stützende Haltung des Therapeuten und die Förderung der Mentalisierungs- und Symbolisierungsfähigkeit umfasst, nützlich sein. Die psychodynamische Lebensgeschichte ermöglicht introspektiven Patienten durch die narrative Rekonstruktion, eine schwere Erkrankung in ihr Leben einzugliedern. Eine aktive therapeutische Grundhaltung des Konsiliar-Liaison-Mitarbeiters ist für die Umsetzung beider Konzepte notwendig.

Artikel, die Sie auch interessant finden könnten...

1.
Micha Hilgers

PTT - Persönlichkeitsstörungen: Theorie und Therapie 2007 11 3: 195-200

2.

H. Kleineberg-Massuthe (1), O. Masztalerz (1), V. Köllner (1, 2), E. Georgiadou (3)

Ärztliche Psychotherapie 2017 12 4: 211-218