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Psychotherapieausbildung in Europa

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Ausbildung

Ausgabe: 2012 (Vol. 11): No. 4
Seiten: 207-219

Psychotherapieausbildung in Europa

Sebastian Kaufmann; Karin Tritt; Thomas Loew

Abteilung für Psychosomatische Medizin, Universitätsklinikum Regensburg

Stichworte

Europa, Psychotherapieausbildung, Vergleich

Zusammenfassung

In Deutschland existiert eine gesetzliche Regelung zu Ausbildung und Ausübung der ärztlichen bzw. nicht-ärztlichen Psychotherapie. Allerdings liegen erst wenige Übersichtsarbeiten zur Situation in anderen Ländern Europas vor. Die vorliegende Arbeit hat die unterschiedlichen Herangehensweisen an die Ausbildung von Psychotherapeuten in den Ländern Europas zum Thema. Die Auswahl der 16 beschriebenen Länder erfolgte auf Grund einer internen Aufteilung der Arbeitsgruppe zufällig. Methode der Datenerfassung waren Internetrecherche geeigneter Interviewpartner, anschließende telefonische Kontaktaufnahme und ein zuvor ausgearbeiteter standardisierter Fragebogen zu den wichtigsten Parametern psychotherapeutischer Ausbildung (verlangte Vorbildung, Dauer der Ausbildung, verlangte Selbsterfahrung, Kosten der Ausbildung, Institute, Modalitäten). Die Ergebnisse werden im Kontext des jeweiligen Gesundheitssystems präsentiert. Es ergaben sich teils große Unterschiede bei den Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung. Dabei spiegelte sich auch wider, ob die Psychotherapie – wie in einer Mehrheit der untersuchten Länder – als eigenständige Profession oder als Teilgebiet von Medizin und Psychologie angesehen wird. Inhalt und Dauer der Ausbildung variieren dagegen nur wenig. Weiterhin zeigte sich, dass psychotherapeutische Leistungen mehrheitlich von den Patienten selbst bezahlt werden müssen.

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