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Gemeinsamkeiten der Psychodynamik bei den Psychosen und bei den nicht-typischen, „beinahe-psychotischen“ Zuständen

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Psychodynamische Psychosentherapie

Ausgabe: 2013 (Vol. 12): No. 1
Seiten: 5-13

Gemeinsamkeiten der Psychodynamik bei den Psychosen und bei den nicht-typischen, „beinahe-psychotischen“ Zuständen

S. Mentzos

Stichworte

Psychosen, dilemmatische Struktur der psychotischen Dynamik, Syndromwechsel, Psychodynamik von Psychose-Äquivalenten

Zusammenfassung

Es gibt eine Reihe von psychischen Störungen, die, rein deskriptiv betrachtet, nicht psychotisch sind und dennoch durch ihr sich mit Psychosen abwechselndes Erscheinen oder durch gewisse Ähnlichkeiten der Auslösung und des Verlaufs an Psychosen erinnern. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob diese nicht manifest psychotischen Zustände nicht trotzdem mit ihnen verwandt sind oder gar Äquivalente von Psychosen darstellen. Diese Frage kann bejaht werden, wenn man sich nicht nur auf die deskriptive Oberfläche beschränkt, sondern auch die dahinter stehende Psychodynamik berücksichtigt. Es wird zunächst ein Modell der Psychosen skizziert, das sich auf eine eine sehr große Anzahl von Beobachtungen stützt. Im Anschluss wird geprüft, ob die festgestellte dilemmatische Psychodynamik der manifesten Psychosen auch bei jenen anderen psychischen Störungen anzutreffen ist, die als „Beinahe“-Psychosen oder Äquivalente von Psychosen benannt werden. Mit vielen Beispielen aus der Klinik und aus der psychodynamisch orientierten Psychotherapie wird diese Annahme unterstützt und untermauert, die im Übrigen breite und fruchtbare Annahme in Theorie wie Praxis findet.

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