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Psychodynamisch denken und dies im Antrag formulieren lernen

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Konzeptionelle und behandlungsbezogene Aspekte psychodynamischer Psychotherapie

Ausgabe: 2013 (Vol. 12): No. 2
Seiten: 70-80

Psychodynamisch denken und dies im Antrag formulieren lernen

M. Tenberge

Stichworte

Psychotherapie-Richtlinien, Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TFP), Antrag, konfliktzentrierte Psychodynamik, Therapiefokus, gegenwartsorientiert

Zusammenfassung

Für die TFP sind hinsichtlich der Formulierung der Psychodynamik nach den Psychotherapie-Richtlinien Besonderheiten zu beachten. Das steht im Zentrum dieses Artikels. Eine Darstellung der Psychodynamik, die sich an Auslöse-Aspekten, aktuellen Konflikten sowie am gegenwärtigem Erleben des Patienten im Zusammenhang mit seinen Symptomen orientiert, hat sich in der Praxis bewährt. Die gegenwärtige Dynamik wird dann mit unbewussten biographisch entstandenen Konfliktmustern in einer tiefenpsychologischen Arbeitshypothese verbunden. Eine lebendige und nahe am Patienten orientierte Beschreibung ist in Folge eine hilfreiche Grundlage für die Therapieplanung und Fokusbildung der TFP. So vorgehen zu können, setzt voraus, psychodynamisch zu verstehen und zu denken. Es handelt sich hiermit um einen Beitrag aus der psychotherapeutischen Praxis.

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