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Warum werden Menschen mit psychischen Krankheiten diskriminiert?

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Stigma und Psychotherapie

Ausgabe: 2013 (Vol. 12): No. 3
Seiten: 119-128

Warum werden Menschen mit psychischen Krankheiten diskriminiert?

Überlegungen aus einer sozialpsychologischen Perspektive

S Prüß, AS Bachmann, G Schomerus

Stichworte

Diskriminierung, psychisch kranke Menschen, sozialer Identitätsansatz, Bedrohungen kollektiver Identität, Eigengruppen-Bias

Zusammenfassung

In der Literatur lassen sich zahlreiche Hinweise finden, dass sich die Diskriminierung psychisch kranker Menschen in den letzten Jahrzehnten trotz vielfältiger Anti-Stigma-Kampagnen nicht verringert hat. Zur Entwicklung effizienterer Kampagnen fehlt es jedoch an gründlichen Untersuchungen der Mechanismen der sozialen Diskriminierung psychisch Kranker. Die vorliegende Arbeit widmet sich daher der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Diskriminierungsphänomen psychisch kranker Menschen aus sozialpsychologischer Perspektive. Auf Grundlage der sozialen Identitätstheorie und der Selbstkategorisierungstheorie werden Hypothesen entwickelt, wie die Salienz der gemeinsam geteilten, kollektiven Identität als „Mensch“ eine besondere Rolle in der Erklärung der sozialen Diskriminierung psychisch kranker Menschen spielt.

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