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Probleme in der stationären psychotherapeutischen Behandlung von Adoleszenten ohne „sicheres“ zu Hause

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Adoleszenzpsychotherapie

Ausgabe: 2013 (Vol. 12): No. 4
Seiten: 238-244

Probleme in der stationären psychotherapeutischen Behandlung von Adoleszenten ohne „sicheres“ zu Hause

Illustriert an einer Fallvignette

B. Claaßen, L. Häusser

Stichworte

Adoleszenz, stationäre Psychotherapie, therapeutische Triangulierung, Reinszenierung

Zusammenfassung

Der vorliegende Artikel beleuchtet die Probleme und Schwierigkeiten, die in der stationären psychotherapeutischen Behandlung mit jugendlichen Patienten auftreten, wenn kein Ort gegeben ist, auf den hin behandelt werden kann, wenn kein „sicheres“ zu Hause vorhanden ist. Nach einer theoretischen Einführung in die Thematik mit Schwerpunkt auf die Darstellung von Indikationen und Kontraindikationen für die stationäre Psychotherapie bei Jugendlichen und einer Veranschaulichung der Bedeutung von Behandlungsbündnis und therapeutischen Rahmenbedingungen wird anhand einer Fallvignette die Problematik klinisch verdeutlicht. Am Ende des Artikels ist für den Leser ein Bogen gespannt, vom Erstgespräch in der Indikationsambulanz über den stationären Verlauf bis hin zur Zeit nach der stationären Behandlung. Der Verlaufsprozess wird am Ende im theoretischen und psychodynamischen Kontext diskutiert mit dem Ziel, therapeutische Implikationen und Empfehlungen herauszuarbeiten.

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