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Schatten im Körperbild

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Körperpsychotherapie

Ausgabe: 2014 (Vol. 13): No. 1
Seiten: 27-40

Schatten im Körperbild

Die Bedeutung von Traumatisierungen und strukturellen Störungen

P. Joraschky, K. Pöhlmann

Stichworte

Bindung, Körperbild, Körperpsychotherapie, Traumatisierung, Emotionsregulation

Zusammenfassung

Störungen im Körper-Selbst, die heute aus verschiedenen Forschungsperspektiven erklärt werden, können als Grundstörung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen verstanden werden. Forschungen zur Bindungstheorie, Emotionsregulation, aus traumatheoretischer Perspektive sowie neurobiologische Modelle ergänzen sich und lassen ein entwicklungspsychobiologisches vertikales Modell des Körperselbst plausibel erscheinen. Basal sind nonverbale sensomotorisch-affektive Schemata, zu denen wichtige Beiträge aus der klinischen Körperpsychotherapie stammen. Auf der anderen Seite stehen sprachlich erfassbare, affektiv-kognitive Erlebensformen, die heute systematisch im Rahmen der Strukturachse der OPD operationalisiert sind. Für die Psychotherapie bedeutet dies die Herausforderung, wie sich Top-down-Modelle z.B. der analytischen Psychotherapie mit Bottom-up-Modellen der Körperpsychotherapie verbinden lassen.

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