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Gesamtübersicht

Belastungsgrade zur Aufnahmewoche und wöchentliche Änderungsmuster in der stationären Psychosomatik

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Operationalisierte Strategien in der Diagnostik

Ausgabe: 2014 (Vol. 13): No. 2
Seiten: 75-90

Belastungsgrade zur Aufnahmewoche und wöchentliche Änderungsmuster in der stationären Psychosomatik

T. Probst, T. H. Loew, R. W. Dahlbender, K. Tritt

Stichworte

Monitoring, Therapieprozess, Stationäre Psychosomatik, wöchentliche Therapieverläufe

Zusammenfassung

Methode: Mittels zweier Fragebögen (Outcome Questionnaire „OQ-45“ und ICD-10 Symptomrating „ISR“), die die Patienten wöchentlich während ihrer psychodynamisch-orientierten stationären psychosomatischen Behandlung ausfüllten, wurden der Schweregrad behandlungsrelevanter Kriterien während der Aufnahmewoche (Woche 0) bestimmt und deren Veränderung in den folgenden drei Wochen (Woche 1, Woche 2, Woche 3) analysiert. Ergebnisse: Die Mehrheit der Patienten (58,1%–91,7%) schätzte sich in den Skalen beider Fragebögen in Woche 0 als belastet ein. Die Gesamtbelastung durch psychische Beschwerden, die globale Symptombelastung, die interpersonellen und sozialen Probleme verbesserten sich bereits zur Woche 1 (p<0,05). Die spezifische Symptombelastung veränderte sich differenziell: Die depressive Symptomatik und die Angstsymptomatik besserten sich schon zur Woche 1 (p<0,05). Die Somatisierungssymptomatik verbesserte sich dagegen erst zur Woche 3 (p<0,05). Die Zwangs- und Essstörungssymptomatik erreichte zwischen den hier untersuchten vier Messzeitpunkten noch keine signifikante Verbesserung (p>0,05).

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