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Tiefenpsychologisch fundierte und analytische Psychotherapie

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Psychodynamische Psychotherapie – Wandel und Bewegung

Ausgabe: 2015 (Vol. 14): No. 1
Seiten: 37-46

Tiefenpsychologisch fundierte und analytische Psychotherapie

Differenzialindikatorische Erkundungen. Ergebnisse aus der Richtlinien-Psychotherapie (MARS_Projekt)

K. Lieberz, L. Adamek, B. Krumm

Stichworte

Indikation, ambulante Psychotherapie, Richtlinien-Psychotherapie, Differenzialindikation, Psychodynamische Verfahren

Zusammenfassung

Psychoanalytisch begründete Therapieverfahren finden breite Anwendung in der Richtlinien-Psychotherapie. Ein besonderer Stellenwert kommt dabei der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie zu. Es gibt nur wenige empirische Untersuchungen zur Differenzialindikation zwischen Analytischer Psychotherapie (AP) und Tiefenpsychologisch fundierten Therapieverfahren (TFP), speziell unter Berücksichtigung des Versorgungsalltags und der Rahmenbedingungen in Deutschland, wie sie mit der Richtlinien-Psychotherapie (RLPT) gegeben sind. Auf der Grundlage von n=400 zufällig ausgewählten Patienten in der Richtlinien-Psychotherapie (psychoanalytisch begründete Verfahren) wird im Rahmen des MARS-Projektes nach differenzialindikatorischen Kriterien Ausschau gehalten, wie sie unter Praxisbedingungen realisiert werden. Wie sich zeigt, kommt klinischen Variablen dabei keine gesicherte Bedeutung zu. Stattdessen schlagen eher soziale Faktoren durch. Weitere Forschungen werden für notwendig gehalten, um eine gesicherte und an der Klinik orientierte Vorgehensweise zu gewährleisten.

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