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Arbeitszufriedenheit, Lebenszufriedenheit, Gesundheit – was verbindet die drei Konzepte?

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Soziale Ängste

Ausgabe: 2015 (Vol. 14): No. 2
Seiten: 122-132

Arbeitszufriedenheit, Lebenszufriedenheit, Gesundheit – was verbindet die drei Konzepte?

G. Hüsler

Stichworte

Gesundheit, Arbeit, Lebenszufriedenheit

Zusammenfassung

Arbeit ist nicht nur Broterwerb. Sie ist eingebettet in den Lebenskontext einer Person. Ausgehend von der Annahme, dass neben situativen Gegebenheiten bezogen auf die Arbeit auch stabile Merkmale einer Person Verhaltensweisen determinieren, geht es um die Wechselwirkung von Persönlichkeitsmerkmalen (stabile Persönlichkeitszüge), Stressfaktoren (Belastungen) und deren Bewältigung (Coping). Unveränderbare Gegebenheiten bzw. veränderbare Gegebenheiten verlangen jeweils einen anderen Umgang (Coping) mit einem Problembereich. Menschen verhalten sich aber nicht nach einem theoretischen Muster, sondern Merkmale wie Umgang mit Stress werden von der Einschätzung eines Problems mitbestimmt. So ist der Umgang mit Stress im privaten Bereich einer Person nicht wesentlich anders als im Arbeitsbereich. Als Resultat lässt sich festhalten, dass Persönlichkeits-charakteristiken (hier vor allem die Variable „Neurotizismus“ aus dem Fünf-Faktoren-Modell) ein verbindendes Glied der drei Lebensbereiche sein kann. Dies deshalb, weil die Einschätzung, was belastend (Stressor) ist, von dieser Variablen, mitbestimmt wird. So gesehen handelt sich um einen „Vulnerabilitätsfaktor“.

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