Anzeige

Gesamtübersicht

Bloßstellung, Scham, soziale Vermeidung

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Soziale Ängste

Ausgabe: 2015 (Vol. 14): No. 2
Seiten: 109-121

Bloßstellung, Scham, soziale Vermeidung

P. Joraschky, M. Lenk

Stichworte

Selbstkonzept, Scham, Schuld, soziale Phobie, narzisstische Vulnerabilität

Zusammenfassung

In dieser Übersicht werden die Schamregulation und -vulnerabilität in den Mittelpunkt gestellt, wie sie aus frühen Entwicklungsprozessen des Selbstgefühls zu definieren sind. Im vierten Lebensjahr sind erstmals Auffälligkeiten im Sozialverhalten bei extrem fremdelnden, schüchternen und zum Rückzug neigenden Kindern festzustellen. Das typische Alter, in dem die sozialen Angststörungen erstmals auftreten, ist die Pubertät, wo die Triebängste, die Labilisierung des Selbstgefühls, die narzisstische Vulnerabilität besonders imponieren. Schamgefühle signalisieren schlecht integrierbare inkongruente Selbstanteile. Hieraus lässt sich ableiten, dass es um eine äußerst bedeutsame Dimension der gesamten Entwicklung der Persönlichkeit, der Selbstabgrenzung und der interpersonellen Regulation geht.

Artikel, die Sie auch interessant finden könnten...

1.

Cord Benecke, Doris Peham

PTT - Persönlichkeitsstörungen: Theorie und Therapie 2007 11 1: 21-30

2.
Sven Olaf Hoffmann

PTT - Persönlichkeitsstörungen: Theorie und Therapie 2007 11 1: 12-20

3.
H.-P. Volz

Ärztliche Psychotherapie 2007 2 2: 90-96