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Psychoanalytisch-interaktionelle Methode in der Suchtkrankenbehandlung

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Psychoanalytisch-interaktionelle Therapie

Ausgabe: 2015 (Vol. 14): No. 3
Seiten: 182-189

Psychoanalytisch-interaktionelle Methode in der Suchtkrankenbehandlung

U. Fennen

Stichworte

Persönlichkeitsstörung, Sucht, Ich-Funktionen, Beziehungsregulierung, Nachreifung

Zusammenfassung

Die klinische Erfahrung der psychoanalytisch-interaktionellen Behandlung Suchtkranker zeigt, dass der Suchterkrankung eine Entwicklungsstörung der Persönlichkeit zu Grunde liegt. Den konsekutiven Ich-Funktions- und Beziehungsregulierungsstörungen, die Unlustspannungen erzeugen, wirkt der Suchtkranke durch den Suchtmittelkonsum entgegen. Der Suchtmittelkonsum steht im Dienste der Ich- und Selbstwert- oder der Beziehungsregulierung. Therapeutische Aufgabe ist demnach, mit der psychoanalytisch-interaktionellen Haltung und Technik die Nachentwicklung der Persönlichkeit soweit zu erreichen, dass der Verzicht auf das Suchtmittel möglich ist.

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