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Zur Motivation zur Psychotherapie und zur Gruppenpsychotherapie in einem stationären psychosomatischen Setting

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Emotion und Körper in der psychodynamischen Psychotherapie

Ausgabe: 2016 (Vol. 15): No. 1
Seiten: 37-47

Zur Motivation zur Psychotherapie und zur Gruppenpsychotherapie in einem stationären psychosomatischen Setting

M. Vogel, T. Braungardt, W. Schneider

Stichworte

Behandlungsergebnis, interpersonelle Probleme, Therapiemotivation, Leidensdruck

Zusammenfassung

Die Erfolge einer stationären (wie ambulanten) Psychotherapie hängen nicht zuletzt auch von den Einstellungen und Veränderungserwartungen der Patienten gegenüber der Therapie ab. Die Therapiemotivation stellt somit ein wichtiges diagnostisches Kriterium im Rahmen einer Behandlungsplanung dar. Die vorliegende Studie vergleicht wichtige diesbezügliche Fragebögen, wobei ganz explizit auch die Motivation zur Gruppenpsychotherapie berücksichtigt wird. Durch den Vergleich dieser Fragebögen lassen sich einerseits Rückschlüsse auf die Validität ziehen, zum anderen soll auch untersucht werden, welche psychischen bzw. psychosomatischen und welche interaktionellen Probleme mit spezifischen Aspekten der Motivation und Eignung zur (Gruppen-) Psychotherapie verbunden sind. Zudem wird überprüft, inwieweit sich die motivationalen Aspekte auch zur Vorhersage eines Behandlungserfolges eignen. Insgesamt unterstreichen die Ergebnisse die Bedeutung der kritischen Beachtung patientenseitiger Behandlungsvoraussetzungen gerade im Hinblick auf multimodale (Gruppen-)Settings.

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