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Die Kombination von Einzel- und Gruppenpsychotherapie aus der Sicht der Psychotherapieforschung*

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Kombination Einzel- und Gruppenpsychotherapie

Ausgabe: 2016 (Vol. 15): No. 3
Seiten: 160-171

Die Kombination von Einzel- und Gruppenpsychotherapie aus der Sicht der Psychotherapieforschung*

* Überarbeitete Fassung eines Vortrags auf dem Symposium ‚Kombination von Einzel- und Gruppentherapie’ am Institut für Psychotherapie (IfP) der Universität Hamburg am 18. und 19. März 2016

B. Strauß

Stichworte

Gruppenpsychotherapie, Kombination, Evidenz, Einzelpsychotherapie

Zusammenfassung

Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses, die Möglichkeiten der Kombination von Einzel-und Gruppenpsychotherapie zu flexibilisieren, ist möglicherweise ein Schritt zur Förderung der Gruppenpsychotherapie in der Versorgung. Angesichts des geringen Stellenwerts von Gruppen bei gleichzeitig guter Evidenz für die Wirksamkeit von Psychotherapien in Gruppen wäre dies wünschenswert. Der Beitrag fasst Wirksamkeitsstudien von Gruppen allgemein und im Vergleich zu Einzeltherapien zusammen und die geringe Evidenz, die zur Frage der Kombinationsbehandlung vorliegt. Demgegenüber gibt es eine Fülle an klinisch-theoretischen Beiträgen, die unter bestimmten Umständen diese Kombination empfehlen und ihre Rahmenbedingungen klären. Wenn der Beschluss des GBA tatsächlich trotz bestehender administrativer Hürden zu einer vermehrten Anwendung von Kombinationsbehandlungen führt, sollte eine begleitende Forschung unabdingbar sein.

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