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Die Kombination psychoanalytisch orientierter Einzel- und Gruppentherapie in der ambulanten Behandlung

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Kombination Einzel- und Gruppenpsychotherapie

Ausgabe: 2016 (Vol. 15): No. 3
Seiten: 131-139

Die Kombination psychoanalytisch orientierter Einzel- und Gruppentherapie in der ambulanten Behandlung

M. Hirsch

Stichworte

Borderline-Persönlichkeitsstörung, Kombinierte Einzel- und Gruppenpsychotherapie, Spaltungsübertragung, omnipotente Objektmanipulation, multiple Übertragung

Zusammenfassung

Für borderline-persönlichkeitsgestörte Patienten mit ihrem Defizit an Triangulierungserfahrung und der Neigung zur Spaltung von Objektrepräsentanzen in nur gute und nur böse Teilobjekte ist die Kombination von analytischer Einzel- und Gruppenpsychotherapie indiziert. Entwickelt der Patient ein negatives Bild des einen Therapeuten, kann der andere positiv bleiben und für die Durcharbeitung der negativen Beziehung zur Verfügung stehen. Voraussetzung aber ist, dass sich beide Therapeuten ständig über ihre gegensätzlichen Gegenübertragungsgefühle austauschen, um so die Spaltung integrativ aufzulösen.

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