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Intersession-Prozesse in stationärer psychotherapeutischer Behandlung: Ist die Einzel- oder die Gruppentherapie entscheidender für die therapeutische Beziehung und das Therapieergebnis?

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Angewandte Psychotherapieforschung – from bench to bedside

Ausgabe: 2016 (Vol. 15): No. 4
Seiten: 206-218

Intersession-Prozesse in stationärer psychotherapeutischer Behandlung: Ist die Einzel- oder die Gruppentherapie entscheidender für die therapeutische Beziehung und das Therapieergebnis?

S. Andreas, T.-C. Gablonski, S. Hiesberger, B. Senft, I. Koller, H. Schulz

Stichworte

therapeutische Beziehung, stationäre Behandlung, Intersession-Prozesse, Therapieergebnis

Zusammenfassung

Intersession-Prozesse beziehen sich darauf, wie die therapeutische Situation bzw. der Therapeut als Person vom Patienten repräsentiert wird. Das kann sich in Gedanken, Gefühlen, Erinnerungen, Erlebnissen oder Träumen äußern. Zur Untersuchung der Fragestellung, ob Intersession-Prozesse in der Einzel- und Gruppentherapie mit der therapeutischen Beziehung und dem Therapieergebnis in Zusammenhang stehen, wurden N = 84 Patienten einer stationären psychotherapeutischen Rehabilitationsbehandlung zu zwei Messzeitpunkten befragt. Wir konnten signifikante Unterschiede im Intersession-Erleben für die Einzel- und Gruppentherapie aufzeigen. Es zeigten sich auch signifikante Zusammenhänge zum Therapieergebnis und zur therapeutischen Beziehung. Insgesamt betrachtet stehen unsere Ergebnisse mit denen anderer empirischer Studien im Einklang, wobei weiterer Forschungsbedarf zu verzeichnen ist.

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