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Psychopathologische und anthropologische Aspekte von Melancholie und Depression

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Trauer und Melancholie

Ausgabe: 2017 (Vol. 16): No. 4
Seiten: 186-193

Psychopathologische und anthropologische Aspekte von Melancholie und Depression

M. Schmidt-Degenhard

Stichworte

Psychopathologie der Depression, Hoffnung, Melancholie, anthropologische Psychiatrie, Zeiterleben

Zusammenfassung

Der Text betrachtet das Krankheitsbild der Depression aus der Perspektive der phänomenologisch-anthropologischen Psychiatrie. Im Rückgriff auf den Begriff der Melancholie erfolgt eine Beschreibung der Grundgestalt depressiven Krankseins als ein Zustand intensiven Leidens. Bei einem vertiefenden Verstehen des Patienten erweist sich als eine zentrale Grundbedingung des depressiven Erlebens ein qualitativ verändertes Zeiterleben. Als Konsequenz der anthropologischen Interpretation depressiver Erkrankungen und ihrer existenziellen Bedeutsamkeit ergibt sich für das therapeutische Umgehen mit den Kranken die Notwendigkeit einer inneren Haltung der Vermittlung von Hoffnung.

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