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Nebenwirkungen bei Psychotherapeuten

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Nebenwirkungen in der Psychotherapie

Ausgabe: 2008 (Vol. 7): No. 1
Seiten: 43-50

Nebenwirkungen bei Psychotherapeuten

Wolfgang Schneider

Stichworte

Nebenwirkungen, Psychotherapeut-Patient-Interaktion, Psychotherapieausbildung, Burn-Out, Work-Life-Balance

Zusammenfassung

Die Diskussion von etwaigen Nebenwirkungen in der Psychotherapie sollte nicht nur auf den Patienten abheben, sondern auch die anderen Akteure der therapeutischen Beziehung, die Psychotherapeuten fokussieren. Es wird betont, dass Nebenwirkungen nicht nur negativ sein müssen, sondern prinzipiell alle Wirkungen umfassen, die aus der Therapie resultieren können und nicht primär als Zielvariable im Prozess der Therapieplanung und -umsetzung formuliert werden. Dabei werden die Effekte des psychotherapeutischen Prozesses grundsätzlich als Ausdruck der Wechselwirkungen zwischen dem Psychotherapeuten, dem Patienten und den Kontextbedingungen der Psychotherapie angesehen. Es werden die relevantenVariablen auf Seiten des Psychotherapeuten, des psychotherapeutischen Prozesses und der Rahmenbedingungen diskutiert, die zu „Nebenwirkungen“ für den Psychotherapeuten führen können. Daran anschließend werden mögliche negative Effekte, die sich aus der psychotherapeutischen Arbeit für die Therapeuten ergeben können (z.B. Burn-out) sowie Maßnahmen der Prophylaxe beschrieben. Zu Letzterem gehört zum Beispiel eine ausgewogene Work-Life-Balance, bei der eine gute und angemessene Trennung zwischen der psychotherapeutischen Tätigkeit und dem privaten Bereich als essenziell anzusehen ist.

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