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Weder Volkslied noch Sonate - Schwierigkeiten einer Identitätsbildung als tiefenpsychologische Psychotherapeutin

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Diagnostik in der Psychotherapie

Ausgabe: 2008 (Vol. 7): No. 4
Seiten: 240-249

Weder Volkslied noch Sonate - Schwierigkeiten einer Identitätsbildung als tiefenpsychologische Psychotherapeutin

Dagmar Kumbier

Stichworte

psychodynamische Psychotherapie, Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Psychotherapie- Ausbildung, therapeutische Identität, Identitätsbildung als Psychotherapeut

Zusammenfassung

Die Identifikation eines Psychotherapeuten mit seinem eigenen Konzept ist ein zentraler Wirkfaktor therapeutischen Erfolges und damit auch ein wichtiges Ziel einer therapeutischen Ausbildung. Die Identitätsbildung psychodynamischer Psychotherapeuten wird dadurch erschwert, dass die Ausbildung zu wenig Abgrenzung gegenüber der Psychoanalyse ermöglicht. In Analogie zu Cremerius’ Forderung, „eine psychoanalytische Ausbildung auch psychoanalytisch zu organisieren“, wäre daher eine „tiefenpsychologisch fundierte Organisation“ der Ausbildung notwendig. Eine solche sollte der psychodynamisch reflektierten Integration anderer therapeutischer Methoden und der Konfrontation unterschiedlicher Perspektiven mehr Raum geben und damit dem Charakter der TfP als integrativem und offenem Verfahren gerecht werden.

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