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Erhält die Theorie von Engel und Schmale (1969) durch die Psychoimmunologieforschung eine neue Grundlage?*

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Supervision und Selbsterfahrung

Ausgabe: 2009 (Vol. 8): No. 2
Seiten: 99-106

Erhält die Theorie von Engel und Schmale (1969) durch die Psychoimmunologieforschung eine neue Grundlage?*

Hermann Federschmidt

Stichworte

Substanz P, Konversion, Psychosomatosen, Psychosomatische Erkrankungen, Psychoimmunologie, Neuropeptide

Zusammenfassung

Nach Engel und Schmale kann jedes Organsystem, unabhängig davon, ob eine willkürliche oder autonome Innervation vorliegt, zum Ausdruck unbewusst-seelischer Inhalte verwandt werden. Entscheidend ist vielmehr, inwieweit das Organsystem oder die Körperpartie lebensgeschichtlich unter dem Objekt-Beziehungsaspekt bedeutsam war und hierdurch für die Übernahme einer seelischen Repräsentanz geeignet ist. Als Komplikation kann sich – bei Vorliegen somatischer Faktoren – am Ort der Konversion eine Organläsion ausbilden. So ist für psychische Parameter die Krankheitslokalisation von größerer Bedeutung als die Krankheitsentität. In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, inwieweit die heutige Psychoimmunologieforschung insbesondere durch die Entdeckung der Bedeutung der Substanz P diese Theorie unterstützen kann.

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