Anzeige

Gesamtübersicht

Therapeutische Kompetenz und Methodenäquivalenz

Zeitschrift: Die Psychodynamische Psychotherapie
ISSN: 1618-7830
Thema:

Psychotherapeutische Kompetenz

Ausgabe: 2009 (Vol. 8): No. 3
Seiten: 135-146

Therapeutische Kompetenz und Methodenäquivalenz

Dirk Revenstorf

Stichworte

Psychotherapie, Metaanalyse, allgemeine Therapiefaktoren, implizites Lernen

Zusammenfassung

Die Komplexität psychotherapeutischen Handelns ergibt sich einmal aus der Tatsache, dass dabei subjektives, intersubjektives und objektives Wissen zusammenkommt. Zum anderen aus dem Dilemma, dass der Therapeut einerseits von seinem Handeln überzeugt sein muss um Vertrauen herzustellen und andererseits weiß, dass Methode und Konzept seiner Therapie austauschbar sind. Für den Erwerb psychotherapeutischer Kompetenz kommt erschwerend hinzu, dass ein erheblicher Teil des einschlägigen Wissens vorbegrifflicher Art ist und implizit gelernt wird. Daraus ergibt sich ein pädagogisches Modell, das sich von expliziter zu impliziter Vermittlung und regelhafter, fragmentierter zu ganzheitlich, intuitiver Anwendung bewegt. Modelle für das Selbstverständnis von Lehrer und Schüler in der Psychotherapieausbildung werden diskutiert.

Artikel, die Sie auch interessant finden könnten...

1.

Lucienne Hoffmann, Harald Gündel

PTT - Persönlichkeitsstörungen: Theorie und Therapie 2008 12 2: 98-104

2.
M. Neises 1, D. Gadzicki2

Ärztliche Psychotherapie 2008 3 2: 89-95

3.
Ute Siebel-Jürges

PDP - Psychodynamische Psychotherapie 2008 7 1: 51-56