Aktuelles aus dem Zeitschriften Verlag

PTT Persönlichkeitsstörungen: Theorie und Therapie 2/2017: Spezifische Therapieverfahren und Settings

Als Goldstandard bei der Behandlung von Patienten mit Persönlichkeitsstörungen gilt die intensive, längerdauernde ambulante Psychotherapie. Doch wie können die vielfältigen Methoden der Psychotherapie bestmöglich genutzt und auf die spezifischen Behandlungsbedürfnisse angepasst werden? Wo liegen beim Einsatz therapeutischer Methoden in unterschiedlichen Behandlungssettings Möglichkeiten und Grenzen und wie können sie gegebenenfalls innovativ kombiniert werden? In der Ausgabe 2/2017 der Zeitschrift PTT erfahren Psychiater und Psychotherapeuten mehr darüber. Beispielsweise werden Kreativtherapien wie Tanz-, Musik- oder Kunsttherapien mit Fallbeispielen vorgestellt. Diese Therapien sind in der stationären Behandlung fest etabliert, haben aber im ambulanten Setting bisher wenig Verbreitung gefunden. Die Autoren machen darauf aufmerksam, dass das Potenzial der Kreativtherapien noch zu wenig genutzt wird. Insbesondere in der Therapie von Borderline-Persönlichkeitsstörungen und anderen früh traumatisierten Patienten leisten die Kreativtherapien gute Dienste. Nach Erfahrung der Autoren können sie die verbale Therapie vertiefen beziehungsweise ihre Dauer verkürzen.