Chronik des Schattauer Verlages

24. November 1949

Friedrich-Karl Schattauer – Kaufmann und Experte im medizinischen Anzeigenwesen – gründet den Friedrich-Karl Schattauer Verlag für Medizin und Naturwissenschaften in Stuttgart. Erstes Domizil in dieser Nachkriegszeit ist ein Hotelzimmer, später eine Ventilatorenfabrik. Schattauer baut in den Folgejahren ein breites Zeitschriften- und Buchprogramm für Studierende, praktische Ärzte und Spezialisten auf.

7. Januar 1950    

Sein erstes Verlagsobjekt, die Zeitschrift Öffnet internen Link im aktuellen Fenster„Die Medizinische Welt“, ursprünglich gegründet 1927, ruft Schattauer nach sechs Jahren des Brachliegens wieder ins Leben.
Sie wird ein großer Erfolg. Der Zeitschriftenbereich wächst schnell.

1955

Das erste Buch des Verlages erscheint: „Die thromboembolischen Erkrankungen“ hrsg. von Naegeli/Matis/Gross/Runge/Sachs.

1961

Der Bau des neuen Verlagshauses in der Lenzhalde wird vollendet.

1964

Das Werk „Der diagnostische Blick – Atlas zur Differentialdiagnose innerer Krankheiten“ von Klostermann/Südhof/Tischendorf ist der Beginn eines Typus Buch, welches für Schattauer sehr charakteristisch werden wird: der große Farbatlas. Die zahlreichen farbigen Abbildungen, die zu dieser Zeit kostspielig und ungewöhnlich waren, sowie die didaktisch durchdachten Texte sorgten für internationale Aufmerksamkeit. Noch heute ist der Atlas ein Bestseller.


12. April 1967    

Friedrich-Karl Schattauer stirbt in Stuttgart. Seine Frau Elfriede Schattauer sowie die langjährigen Geschäftsführer Professor Dr. med. Paul Matis (Gesellschafter) und Philipp Reeg führen das Unternehmen.

1980-1988

Elfriede Schattauer und Philip Reeg ziehen sich zurück. Der Verlag wird 1983 an den befreundeten Verlag Bergemann & Mayr in Miesbach verkauft, deren Druckerei bereits lange zu den Hauptlieferanten des Verlages zählte. Seit 1983 leitet Dieter Bergemann das Unternehmen.

Nach dem Ausscheiden von Prof. Matis übernimmt der Arzt und Psychotherapeut Dr. med. Wulf Bertram die wissenschaftliche Leitung und baut die Bereiche Psychosomatik, Psychologie und Psychiatrie entscheidend aus.

1984

Mit der Übernahme der Zeitschrift „Tierärztliche Praxis“ wird der Bereich Öffnet externen Link in neuem FensterVeterinärmedizin erweitert. Weitere Zeitschriften aus den Fachgebieten Human- und Veterinärmedizin werden in den folgenden Jahren gegründet und übernommen.

1998

Schattauer ist jetzt auch online erreichbar. Die erste Homepage geht an den Start.

Die Beiträge von Öffnet internen Link im aktuellen Fenster"Thrombosis and Haemostasis" werden zusätzlich zur Printausgabe online bereitgestellt. Zug um Zug sind auch die Online-Versionen der anderen Zeitschriften verfügbar.

Der SchattauerKongressService (SKS) wird ins Leben gerufen, der 2013 in Opens external link in new windowSchattauer Convention umbenannt wird. Die hauseigene Kongressorganisation veranstaltet den „IKTTP – Internationalen Kongress über Theorie und Therapie von Persönlichkeitsstörungen“. Später kommen der Kongress „Neurobiologie der Psychotherapie“ sowie Fortbildungsveranstaltungen für Tierärzte hinzu. 

2000

Mit dem Titel „Geist, Gehirn und Nervenheilkunde“ des Neurowissenschaftlers Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer startet der Verlag den erfolgreichen Buchbereich „lebendige Wissenschaft“. 

2001

Das Verlagsgebäude wird zu klein. Neues Domizil ist ein großzügiger Altbau aus der Gründerzeit in der Stuttgarter Hölderlinstraße 3.


2008

Jan Haaf wird in die Geschäftsleitung aufgenommen.

2009

Pünktlich zum 60. Verlags-Jubiläum wird die Webseite aufgefrischt.
Mit Opens external link in new windowACI startet das erste eJournal des Schattauer Verlags.

 

2010

Ende des Jahres übernimmt der Schattauer Verlag die Opens external link in new windowMehrheit der Geschäftsanteile beim Psychiatrie-Verlag, Bonn.

 

2012

Jan Haaf wird dritter Geschäftsführer des Schattauer Verlags.
Ende des Jahres wird die neue Fachzeitschrift Opens external link in new windowSCHLAF lanciert.